Treffen der Interessengruppe bzw Neugierigen - Sonderthema "Inobhutnahme"

Rund 50.000 Kinder werden in Deutschland pro Jahr durch das Jugendamt in Obhut genommen und in Pflegefamilien oder Wohngruppen unterbracht und aus ihrem gewohnten Umfeld gerissen. Mit Sicherheit wird es für viele dieser Fälle gerechtfertigte Begründungen geben. Es ist aber auch allgemein bekannt, dass eine Vielzahl dieser Fälle unbegründet und somit gesetzeswidrig ist. Viele Eltern empfinden dieses als Kinderklau.

 

Kinderklau und Auslandsmaßnahmen von Jugendlichen kommen immer häufiger vor und sind auch in den Medien präsent. Vielen Müttern und Vätern wird das Sorgerecht entzogen und eine Umgangssperre verhängt. Die Kinder dürfen oft monatelang ihre Eltern nicht sehen. Die Familiengerichte verhandeln die Fälle oft nicht schnell genug und damit nicht zum Wohle der Kinder. Hier entsteht eine Entfremdung zwischen Eltern und Kindern. Auch aufgrund von mangelhaften Gutachten werden Kinder aus Familien gerissen und Familien zerstört.

 

Durch Inobhutnahmen und Behördenwillkür sind viele Familien finanziell nicht mehr in der Lage rechtlich um ihre Kinder zu kämpfen, da sie für Anwälte, Gerichtsverfahren und Gutachten schon tausende Euro investiert haben. Sozial schwachen Familien wird jede Möglichkeit genommen um ihre Kinder zu kämpfen und diese wieder nach Hause zu holen.

Kinder erleben ein lebenslang andauerndes Trauma. Kinder werden durch falsche Handlungsweisen, aufgrund von mangelhafter oder nicht vorhandener pädagogischer und psychologischer Ausbildung von Behördenmitarbeitern ihren Eltern weggenommen. Bindungen werden aufgelöst, Kontakte verwehrt, Kinder werden ihren Eltern oder Bezugspersonen entfremdet!

 

Der Verein www.Den-Kindern-Beide-Eltern.de setzt sich für das Kindeswohl und die Rechte von Kindern ein. Wer um sein Kind kämpft, zeigt Verantwortung.

 

Wenn Du Dich mit anderen betroffenen Müttern und Vätern über die persönlichen Erfahrungen austauschen möchtest, welche Du mit dem Jugendamt und Familiengericht gemacht hast und Dich über Gegenmaßnahmen beraten möchtest, bist Du bei uns herzlich willkommen. Häufig gestellte Fragen im Verein: „Was kann ich tun, um mein Kind wiederzusehen? - Wie bekomme ich mein Sorgerecht zurück? - Muss ich ein gerichtlich bestelltes Gutachten machen lassen?"

 

Der Verein ist gegen voreilige staatliche Zerstörungen von Familienkonstellationen, stattdessen fordern wir die Unterstützung und Überprüfung des jeweiligen Einzelfalles durch das Jugendamt und den Einsatz von milderen Mittel.

 

Wir sind eine Selbsthilfegruppe von Müttern, Vätern und Angehörigen,  welche sich regelmäßig treffen, um sich Rat zu holen zu den Themen Sorgerecht und Umgang. Es werden bei den Treffen auch die Themen Familiengericht, Richter, Jugendamt, Sachverständigengutachten, Beratungsstellen, Anwalt, Verfahrensbeistand, Ergänzungspflegschaft behandelt.

 

Ein Sondertermin und Treffen zu diesem Thema bietet der Verein www.Den-Kindern-Beide-Eltern.de am xx.xx.xxxx um xx Uhr in den Räumlichkeiten xxx an.

Es wird um Anmeldung unter Tel. 015254075492 oder unter info@den-kindern-beide-eltern.de gebeten. Vielen Dank! Ohne Anmeldung ist eine Teilnahme nicht möglich.Ohne Anmeldung ist eine Teilnahme nicht möglichOhne Anmeldung ist eine Teilnahme nicht möglich.Ohne Anmeldung ist eine Teilnahme nicht möglich.Ohne Anmeldung ist eine Teilnahme nicht möglich.


Die Inobhutnahme eines Kindes. Das Jugendamt greift ein. Heutiger Themenabend vom Verein "Den-Kindern-Beide-Eltern"

 

Selbstverständlich gibt es sie: die Fälle, in denen es angebracht ist, ein Kind aus dem familiären Umfeld zu nehmen, zu seinem Schutz, um der Familie zu helfen und um sie erst einmal zu entlasten.

 

Jeder kennt sie, die entsetzten Aufschreie in den Medien und von der Bevölkerung, wenn es wieder einmal so weit gekommen ist, dass ein Kind aufgrund elterlicher Gewalt sterben musste.

 

"Wo war da das Jugendamt? Wieso haben die es nicht kommen sehen und den Vorfall verhindert?" Fragen, die entsetzt gestellt werden.

 

Uns allen wird klar sein, dass dem Jugendamt und den gerichtlichen Entscheidungsträgern eine schwierige Aufgabe zuteilwird, wenn sie über den Eingriff in eine geschützte familiäre Atmosphäre entscheiden müssen.

 

Die wenigsten Mitarbeiter in diesen Behörden sind psychologisch geschult. Dennoch fällen sie die Entscheidungen. Hinzu kommt aber noch, dass - wie allgemein bekannt ist - selbst Psychologen nicht unfehlbar in ihren Beurteilungen sind. Und auch personell ist man in den Behörden nicht gerade so aufgestellt, dass man tatsächlich der Masse an hilfebedürftigen Familien helfend zur Seite stehen kann, so wie es die Nachfrage aber fordert.

 

Es wird verwaltet und entschieden - und es werden Fehler gemacht. Und Eltern verlieren ihre Kinder.

 

Und diesen Menschen, welche sich selbst als "Opfer behördlicher Willkür" bezeichnen, welche in ihrer Person Eltern oder Pflegeeltern sind, gab der Verein www.Den-Kindern-Beide-Eltern.de heute ein Forum, einen Ort zum Reden um sich auszutauschen und sich zu beraten.

 

Die aktuelle Gerichtsbarkeit entscheidet in familienrechtlichen Dingen über das "Wohl des Kindes" und weiß eigentlich gar nicht was das ist.

 

Einen Vorwurf kann man dem einzelnen Mitarbeiter einer der involvierten Behörden dabei aber gar nicht machen. Denn dieser Mensch macht das, was ihm beigebracht wurde von einem anderen Menschen, welcher selbst meist nicht fachlich versiert ist oder war. Oder er handelt nach einem Leitfaden, welcher überarbeitungsbedürftig ist.

 

Und manche dieser Entscheidungsträger maßen sich dann irgendwann auch noch an, doch mehr zu wissen als andere und erheben sich dann plötzlich eines Tages in die Position eines Psychologen, dessen Fachkenntnisse sie sich selbst gedanklich zu Eigen gemacht haben.

 

Jeder weiß, dass es eine Ausbildung zum "Familienrichter" nicht gibt. Und auch die Mitarbeiter im Jugendamt verwalten ihre Fälle meist nur und können aus Zeit-, Geld- und Personalmangel nicht die Aus- bzw. Fortbildung erhalten, welche sie sich selbst wünschen.

 

So wenig wie der Gesetzgeber den Behördenmitarbeitern - welche lebenseinschneidende Entscheidungen treffen -  die benötigte Hilfe und Ausbildung gibt, genauso wenig hilft er den Personen, welche Eltern sind und sein möchten.

 

Recht und Unrecht. Du bekommst Dein Kind, Du bekommst es nicht.

 

Es klingt wie Schwarz-Weiß-Denken. Und daran erkennt man, wie krank das System doch ist.

 

Wir müssen endlich weg von diesem zweiseitigen Denken, weg von gut und böse, weg vom Unschuld- und Schuld-Gedanken. Es muss ein neuer Weg eingeschritten werden, welcher den Menschen die Hilfe gibt, welche sie brauchen. Ohne dem Kind seine Eltern zu nehmen!

 

Es muss akzeptiert werden, dass nicht jeder Mensch perfekt ist. Nicht jeder scheint dem ersten Augenschein nach geeignet zu sein, ein Kind großziehen und versorgen zu können.

 

Aber anstatt mit einer schwarz-weiß-farbigen Keule eine Familie zu zerschlagen und Kindern die Eltern zu nehmen, sollte man doch versuchen, ihnen die Hilfe zu geben, die sie brauchen. Und es gibt Möglichkeiten der Hilfen. Man muss sie nur nutzen.

 

Aber noch sieht die Realität anders aus. Kinder werden ihren Eltern genommen. Ob nun gerechtfertigt oder nicht. Tatsache ist, sie verlieren ihre Eltern.

 

Nun konnte man sich heute darüber unterhalten, welche Möglichkeiten es für helfende Menschen/Behördenmitarbeiter geben könnte, um bei konfliktbehafteten Familienkonstellationen hilfreich zur Seite stehen zu können.

 

Man konnte sich auch auskotzen über die Realität, über die Ungerechtigkeit, welche man selbst empfindet. Man konnte weinen, weil man sein Kind vermisst. Man konnte wütend sein auf den für sich zuständigen Jugendamtsmitarbeiter und/oder Richter. Man konnte Unverständnis zeigen, weil man nicht versteht, warum man selbst keine Hilfestellung erhält und stattdessen das Kind weggenommen wurde.

 

Es gibt doch Möglichkeiten, einem Kind seine Mama und/oder seinen Papa zu erhalten, auch wenn man selbst als Elternteil Hilfe benötigt. Warum werden diese Möglichkeiten nicht genutzt?

 

Stattdessen gibt es immer wieder Fälle, in denen die Kinder ins Ausland verfrachtet werden oder in Wohngruppen untergebracht werden. Das Thema Geld (siehe z.B.: "Mit Kindern Kasse machen") ist hier ein Gedanke, welcher dabei unausweichlich in den Kopf steigt.

 

Ein Lichtblick für viele Betroffene sind die vereinzelten Richter oder Ex-Richter und auch Gutachter, welche mittlerweile erkannt haben, dass im Familienrecht einiges nicht so läuft, wie es sein sollte und welche sich in Tagungen und Interviews für eine Novellierung der Rechtsprechung bzw. der Handlungsweisen einsetzen.

 

Auch Gutachten geraten immer mehr in Verruf und werden misstrauisch beäugt. Zu Recht, wie wir aufgrund der selbst gemachten Erfahrungen empfinden.

 

Ändern können wir mit solch angebotenen Treffen wie heute nichts. Nur öffentlich muss die Aufmerksamkeit auf unsere jeweiligen Themen gerichtet bleiben. Nur so erkennt der Gesetzgeber, dass er gefordert ist etwas zu verändern.

 

Einen schönen Abend wünscht

www.Den-Kindern-Beide-Eltern.de