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Da wir nun künftig unsere Selbsthilfegruppentreffen an regelmäßigen/festen Terminen stattfinden lassen, werden wir auf der Website keine Zeitungsartikel mehr präsentieren und ggf. auch keine Inserate mehr schalten. Das war bisher eine eigentlich unnötige Arbeit.

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Selbsthilfegruppentreffen am Sonntag, 05.11.2017 in der Zeit von 18:00 bis 20:00 Uhr, in einem von der Sanitätsschule Nord zur Verfügung gestellten Raum in der Lübecker Straße 18, in 23701 Eutin.

 

Zeitungsartikel für die Bewerbung der Treffen der Selbsthilfegruppe am 05.11.2017

 

Vielen Dank an: "der reporter" - Ausgabe Neustadt in Holstein vom 25.10.2017

Vielen Dank an: "der reporter" - Ausgabe Fehmarn vom 25.10.2017

Vielen Dank an: "Wochenspiegel" Ausgabe Eutin/Malente vom 28.10.2017

Vielen Dank an: "der reporter" - Ausgabe Eutin vom 01.11.2017

  

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19. & 20. August 2017 - Stadtfest Eutin -

Am Samstag & Sonntag (19. & 20.08.2017) findet in Eutin das Stadtfest statt. In Kooperation mit dem Väteraufbruch für Kinder e.V., Kreisverein Kiel, werden wir dort unsere Arbeit mit einem Stand präsentieren. Wer Lust und Zeit hat uns zu besuchen und/oder mitzuhelfen, der möge sich bei Danny Reimann unter 015254075492 via WhatsApp, SMS oder Mail (info@den-kindern-beide-eltern.de) melden.

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CHILLEN & GRILLEN MIT DEN-KINDERN-BEIDE-ELTERN....

 

Am Sonntag, dem 30.07.2017 um 12:00 Uhr möchten wir anstatt eines Selbsthilfegruppen-Treffens, ein chilliges Beisammensein am Grill in unserem Garten in Eutin stattfinden lassen. Wir denken dass es im Sommer eine super Alternative, anstelle der Treffen in diversen Räumlichkeiten, sein könnte. Draußen in der Natur - bei Regen unter Dach - schnackt es sich doch besonders nett. Unsere Themen bekommen einen gemütlichen Anstrich. Denn man darf seine eigene Lebensfreude nicht außer Acht lassen.

Wer Interesse hat daran teilzunehmen, der möge sich bitte rechtzeitig bei Danny Reimann unter 015254075492 via WhatsApp, SMS oder Mail (info@den-kindern-beide-eltern.de) anmelden. Wasser, Kaffee und Kuchen stellen wir. Andere Getränke und Essen für die Grillzeit bringt jeder am Besten selbst mit. Das ist für die Planung am einfachsten.

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DANKE

 

Vielen Dank an die Initiatoren der Demo „Allen Kindern beide Eltern“ in Köln! Wieder einmal hat der Väteraufbruch KV Köln e.V. eine große Leistung vollbracht und interessierte aktive Teilnehmer motivieren können, nach Köln zu kommen, um für Kinder- und Elternrechte zu demonstrieren. Mit Freude waren wir dabei und möchten uns für die Teilnahme aller Mütter, Väter, Großeltern und Unterstützer bedanken. Ein großer Dank gilt auch denen, die geholfen haben unsere Transparente und Banner zu tragen, denn wir hatten mehr Material als betroffene potentielle Unterstützer aus S-H vor Ort. Alle Beteiligten haben sich große Mühe gegeben, die Thematik in die Öffentlichkeit zu bringen. Das verdient Hochachtung und Respekt. Im kommenden Jahr werden wir wieder dabei sein. Man darf niemals aufgeben, niemals resignieren. Niemals darf man solche Gedanken realisieren. Denn eines sollte man bedenken: Es ändert sich nichts, wenn wir es nicht verlangen. Daher kommt alle wieder! Nichts tun, bringt nichts! Wir zeigen mit der Teilnahme an solch einer Demo, dass wir einerseits bereit sind, für andere Menschen auf die Straße zu gehen und für sie zu kämpfen. Wir tun dieses zum größten Teil für fremde Menschen. Und wir zeigen andererseits unseren eigenen Kindern oder Enkelkindern, dass wir gar nicht so schlecht sein können, als wir von den manipulierenden Personen dargestellt werden. Wir zeigen damit allgemeine Hilfsbereitschaft und Empathie und natürlich Interesse an unseren Kindern. Wir können somit keine schlechten Menschen sein. Und das werden irgendwann auch unsere Kinder verstehen. Vielen Dank an den VAfK-Köln e.V.! Ihr seid spitze!

Herzliche Grüße aus dem schönen Norden 

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WIR SIND WIEDER DABEI! :-)   

 

Bundesweite DEMO: "Allen Kindern beide Eltern", am 10.06.2017, organisiert vom Väteraufbruch für Kinder Kreisverein Köln e. V.

Infos unter http://www.vafk-koeln.de/demo

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Selbsthilfegruppentreffen am Montag (Pfingstmontag), 05.06.2017 in der Zeit von 16:00 bis 19:00 Uhr, in einem von der Sanitätsschule Nord zur Verfügung gestellten Raum in der Lübecker Straße 18, in 23701 Eutin.

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VAFK - KIEL - PODIUMSDISKUSSION AM 20.04.2017

Es war eine tolle Veranstaltung des Kieler Kreisvereins vom Väteraufbruch für Kinder. (www.kiel.vaeteraufbruch.de)

Vielen Dank für euer Engagement!

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Spontan-Demo am 15.04.2017 in Berlin

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Selbsthilfegruppentreffen am Freitag, 10.03.2017 in der Zeit von 18:30 bis 21:00 Uhr, in einem von der Stadtbücherei Neustadt i.H. zur Verfügung gestellten Raum in der Waschgrabenallee 7, in 23730 Neustadt i.H.

 

Zeitungsartikel für die Bewerbung der Treffen der Selbsthilfegruppe am 10.03.2017

 

"der reporter" - Ausgabe Neustadt i.H. vom 08.03.2017 - Ankündigung Treffen am 10.03.2017  

  

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Selbsthilfegruppentreffen am Sonntag, 12.02.2017 in der Zeit von 11:00 bis 13:00 Uhr, in einem von der Sanitätsschule Nord zur Verfügung gestellten Raum in der Lübecker Straße 18, in 23701 Eutin.

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Selbsthilfegruppentreffen am Freitag, 13.01.2017 in der Zeit von 18:30 bis 21:30 Uhr, in einem von der Sanitätsschule Nord zur Verfügung gestellten Raum in der Lübecker Straße 18, in 23701 Eutin.

 

Zeitungsartikel für die Bewerbung der Treffen der Selbsthilfegruppe am 13.01.2017

Vielen Dank an:

"der reporter" - Ausgabe Eutin vom 11.01.2017 - Ankündigung Treffen am 13.01.2017 

"der reporter" - Ausgabe Plön, Preetz vom 11.01.2017 - Ankündigung Treffen am 13.01.2017 

"der reporter" - Ausgabe Neustadt i.H. vom 11.01.2017 - Ankündigung Treffen am 13.01.2017 

"der reporter" - Ausgabe Fehmarn vom 11.01.2017 - Ankündigung Treffen am 13.01.2017 

  

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Selbsthilfegruppentreffen am Sonntag, 11.12.2016 in der Zeit von 11:00 bis 13:00 Uhr, in einem von der Sanitätsschule Nord zur Verfügung gestellten Raum in der Lübecker Straße 18, in 23701 Eutin.

 

Zeitungsartikel für die Bewerbung der Treffen der Selbsthilfegruppe am 11.12.2016

Vielen Dank an:

"der reporter" - Ausgabe Eutin vom 07.12.2016 - Ankündigung Treffen am 11.12.2016 

  

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Selbsthilfegruppentreffen am Donnerstag, 13.10.2016 in der Zeit von 18:30 bis 21:30 Uhr, in einem von der Sanitätsschule Nord zur Verfügung gestellten Raum in der Lübecker Straße 18, in 23701 Eutin.

 

Zeitungsartikel für die Bewerbung der Treffen der Selbsthilfegruppe am 13.10.2016

Vielen Dank an:

"der reporter" - Ausgabe Eutin vom 12.10.2016 - Ankündigung Treffen am 13.10.2016 

 

"der reporter" - Ausgabe Plön vom 12.10.2016 - Ankündigung Treffen am 13.10.2016

 

"Probsteer" - Ausgabe vom 12.10.2016 - Ankündigung Treffen am 13.10.2016

 

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Selbsthilfegruppentreffen am Donnerstag, 15.09.2016 in der Zeit von 18:30 bis 21:30 Uhr, in einem von der Sanitätsschule Nord zur Verfügung gestellten Raum in der Lübecker Straße 18, in 23701 Eutin.

Zeitungsartikel für die Bewerbung der Treffen der Selbsthilfegruppe am 15.09.2016

Vielen Dank an:

"der reporter" - Ausgabe Fehmarn vom 14.09.2016 - Ankündigung Treffen am 15.09.2016 

"der reporter" - Ausgabe Eutin vom 14.09.2016 - Ankündigung Treffen am 15.09.2016 

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Selbsthilfegruppentreffen am 08.07. & 21.07.2016 in Eutin & Neustadt

Zeitungsartikel für die Bewerbung der Treffen der Selbsthilfegruppe am 08.07.2016 und 21.07.2016

Vielen Dank an:

"der reporter" - Ausgabe Neustadt i.H. & Ausgabe Eutin

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Selbsthilfegruppentreffen am 10.06. & 17.06.2016 in Eutin & Neustadt

Zeitungsartikel für die Bewerbung der Treffen der Selbsthilfegruppe am 10.06.2016 und 17.06.2016

Vielen Dank an:

"der reporter" - Ausgabe Neustadt i.H. vom 08.06.2016 - Ankündigung Treffen am 10.06.2016 

"der reporter" - Ausgabe Eutin vom 15.06.2016 - Ankündigung Treffen am 17.06.2016 

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Demo "Allen Kindern beide Eltern" am 11.06.2016 – Väteraufbruch für Kinder, KV Köln e.V.

 

„Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren.“

 

Unsere Kinder und Enkelkinder sind das wertvollste, das Liebste was wir haben.

Um sie kämpfen wir, friedlich aber konsequent.

Wir kämpfen um den Kontakt zu ihnen. Denn er wurde uns genommen.

 

Viele betreuende Elternteile verwehren den Zugang des Kindes zum umgangsberechtigten elterlichen Teil oder zu den Großeltern.

Das Kind wird manipuliert, instrumentalisiert und entfremdet.

 

Die Menschen die am vergangenen Samstag auf die Straße gingen, zeigten laut und deutlich ihren Unmut darüber, dass es unser Gesetzgeber nicht schafft, bzw. nur schleppend die Gesetzgebung dahingehend ändert, sodass kein Kind mehr seine Eltern und Großeltern und andere Bezugspersonen verliert.

 

Der Väteraufbruch für Kinder – Kreisverein Köln e.V. (www.vafk-koeln.de) hatte zu einer Demo gerufen, dessen Ruf viele Vereine und Privatpersonen aus ganz Deutschland und sogar aus Österreich gefolgt sind.

 

Etwa einhundertfünfzig interessierte und betroffene Mitmenschen begaben sich auf die vorgegebene Route und zeigten dabei tausenden Passanten, dass sie keine verantwortungslosen Mütter, Väter, Großeltern oder sonstigen Angehörigen sind.

Sie zeigten, dass sie ihre Kinder und Enkelkinder lieben, sie vermissen, sich um sie sorgen und dass sie um sie kämpfen.

 

Wir wollen DANKE sagen! Danke an den Väteraufbruch für Kinder, KV Köln e.V.!

Die Organisation war mega!

Das Rahmenprogramm war mega!

Die beteiligten aktiven Helfer mitsamt Gerätschaften und Fahrzeug waren mega!

Die anwesenden Leute waren mega!

Die Ansprachen und Meinungen waren mega!

Die Musik war mega!

Der Film war mega!

Und Mr. Megafone-Man (Jörn Beckesch) war mega!

Die Veranstaltung war einfach nur geil und wird schwer zu toppen sein!

 

Weiterhin soll auch ein Dankeschön an die Polizistinnen und Polizisten gehen, welche mit mehreren Polizeiautos, Motorrädern und Fahrrädern dafür gesorgt haben, dass der Tross der Demonstranten seinen Weg gehen konnte.

 

Auch geht ein Dankeschön an die Bundeswehr (Luftwaffenkaserne Köln/Wahn), welche Unterkünfte zur Verfügung gestellt hat.

 

Leute, es war ein geiler, ereignisreicher, lustiger und emotionaler Tag!

Es war schön, endlich mal einige Leute persönlich kennenzulernen, die man vorab nur aus den Netzwerken kannte.

 

Der Väteraufbruch für Kinder hat an diesem Tag dafür gesorgt, dass die an der Demo beteiligten Menschen einerseits der Öffentlichkeit deutlich machen konnten, dass es viele Menschen gibt, die mit dem behördlichen & gerichtlichen Umgang elterlicher Konflikte und anderen behördlichen Vorgehensweisen sehr unzufrieden sind, und andererseits hat der Väteraufbruch dafür gesorgt, dass sich die Menschen und Vereine und Organisationen kennenlernen und vernetzen konnten.

 

Super Arbeit! Vielen Dank für diese Veranstaltung! Sie schreit nach stetigen Wiederholungen!

 

Liebe Grüße

Danny Reimann

www.Den-Kindern-Beide-Eltern.de

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DEMO: Allen Kindern beide Eltern

Der gemeinnützige Verein „Väteraufbruch für Kinder Kreisverein Köln e.V. “ ruft für Samstag, den 11. Juni 2016 zu einer bundesweiten Demonstration unter dem Motto „Allen Kindern beide Eltern“ auf.

Der Verein fördert die Emanzipation von Vätern aus dem herkömmlichen Rollenverständnis. Dies beinhaltet die Förderung der Vater-Kind-Beziehung und die Aufwertung einer stärkeren Hinwendung von Vätern zu Kindern. Versammlung ist ab 13 Uhr auf dem Friesenplatz. Von dort führt der Zug über 3 Kilometer bis hin zur Abschlusskundgebung am Kölner Dom.

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Samstag, 04.06.2016

 

BIETE MITFAHRGELEGENHEIT AN

 

Biete Mitfahrgelegenheit an, zur Fahrt am Samstag, 11.06.2016 zur DEMO vom Väteraufbruch-Köln unter dem Motto: 

"Allen Kindern Beide Eltern"

Ist wohl logisch, dass www.Den-Kindern-Beide-Eltern.de dabei sein muss, nicht wahr? ;-)

Wer noch mit möchte, mag sich gerne bei Danny Reimann unter 015254075492 melden. Abfahrt ist am frühen Morgen ab 23701 Eutin.

Die Demo beginnt um 13 Uhr auf dem Friesenplatz in Köln und zieht dann durch die Innenstadt. Auf der Abschlusskundgebung am Kölner Dom besteht zusätzlich Freiraum um sich miteinander zu begegnen, kennen zu lernen und zu vernetzen.

Anschließend geht es am Abend ins Kino. Der Film "Vaterlandschaften" von Peter Kees ist hier dann der krönende Abschluss dieses mit Sicherheit sehr interessanten Tages.

 

Bitte teilt diesen Beitrag. Vielen Dank!

 

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Samstag, 21.05.2016

 

HANDBUCH KINDESWOHLGEFÄHRDUNG

Fachtag zum Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung - 

 

Der Kreisjugendring Stormarn e.V. lud interessierte Mitmenschen zu einem sehr interessanten Seminar unter der Leitung der Referenten Claudia Calpouridis-Personn & Klaus Krüger vom ASD Trittau ein.

 

Welche Bedeutung haben § 8a und § 72a?

Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung?

Formen der Kindeswohlgefährdung

Präventionsmöglichkeiten

Handlungsschritte und Krisenmanagement - Was passiert wenn ich melde?

 

Jugendarbeit ist nicht frei von Tätern und Opfern.

Das oberste Ziel ist somit der Schutz vor Gewaltanwendung, Misshandlung und Verwahrlosung von Kindern und Jugendlichen (Art. 19 UN-Kinderkonvention).

 

Jugendverbände sind von ihrem Selbstverständnis her dazu aufgerufen, alle Maßnahmen zu ergreifen um Kinder und Jugendliche vor Gewalt und Missbrauch zu schützen.

 

Neben der Aufklärung über die Frage, was Kindeswohlgefährdung ist und welche Bedeutung § 8a und § 72a haben, ging es schwerpunktmäßig um Handlungsmöglichkeiten in Vereinen und Verbänden.

 

Es war eine sehr gut organisierte Veranstaltung, welche den Teilnehmern Einblicke in die Arbeitsweise des Allgemeinen Sozialdienst (ASD) gab.

Mag sein, dass der ein oder andere Vater oder die ein oder andere Mutter es verurteilt, dass man sich solch einer Veranstaltung anschließt. Aber wie sagte einst Hellmut Walters? "Jedes Ding hat zwei Seiten. Fanatiker sehen nur die Eine." 

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Freitag, 20.05.2016

 

Und wieder einmal sind zwei Treffen der Selbsthilfegruppe von www.Den-Kindern-Beide-Eltern.de Vergangenheit. 

Am 13. & 20. Mai konnten sich vom Kindes-Entzug betroffene Mütter, Väter und Angehörige sowie interessierte Mitmenschen dieser Thematik mit anderen Elternteilen austauschen und mit gegenseitigen Tipps versorgen.

Neue Gesichter, neue Fälle, neues Unglaubliches aber immer wieder das selbe Thema: Das Kind ist weg! Was kann ich tun?

Neben einem der Treffen in Eutin, fand ein anderes dieser Zusammenkünfte in diesem Monat auch mal in Neumünster statt. Es war das erste Mal, und nicht das letzte Mal.

Der Monat Juni steht nun vor der Tür. Zwei weitere Treffen sind geplant und zusätzlich dann noch die Demo am 11.06.2016 in Köln. "Allen Kindern beide Eltern" heißt es hier, bei dem der Väteraufbruch für Kinder KV Köln geladen hat.

Bei dem Motto - Logisch das unsereins da hin muss, nein will!

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Zeitungsartikel für die Bewerbung der Treffen der Selbsthilfegruppe am 13.05.2016 und 20.05.2016

Vielen Dank an:

"Wochenanzeiger" - Ausgabe Neumünster vom 27.04.2016,

"Wochenspiegel" - Ausgabe Eutin/Malente vom 07.05.2016,

"der reporter" - Ausgabe Oldenburg in Holstein vom 11.05.2016

 

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Freitag, 29.04.2016

Zu einem soeben stattgefundenen "Kennenlern-Gespräch" traf sich der Initiator von www.Den-Kindern-Beide-Eltern.de - Danny Reimann - mit der Diplom-Pädagogin Frau Katja Kirschall vom Kinderschutzbund KV Ostholstein.

Es wurde u.a. das kostenlose Angebot "der Frühen Hilfen für junge Familien, Schwangere und Alleinerziehende" seitens des Familienzentrums Neustadt i.H. vorgestellt.

Zudem wurde unsere Arbeit erläutert und festgestellt, dass unser Ziel - Die Vernetzung der diversen Institutionen von Hilfsangeboten -, nicht nur in unserem Interesse ist.
Somit ist ein weiteres Etappenziel für uns erreicht, und wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit gegenseitiger Wertschätzung und Akzeptanz.

Mit reichlich Infomaterial ausgestattet, kann nun mithilfe dessen das Info- und Vermittlungsangebot in unseren Selbsthilfegruppentreffen erweitert werden.

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25.04.2016   -   Geburtstag!   1 Jahr   www.Den-Kindern-Beide-Eltern.de

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Nicht ohne meinen Vater

Samstag, 23.04.2016 – Lüneburg

 

» Nicht ohne meinen Vater « …

 

… so hätte das Motto des heutigen Tages lauten können; oder aber auch der Buchtitel jenes Buches, welches die Autorin Jeannette Hagen heute in einer von der Selbsthilfegruppe www.entsorgte-eltern-und-grosseltern.de organisierten Veranstaltung vorstellte.

 

Jeannette Hagen ist Jahrgang 1967, freie Autorin und systemischer Coach. Als Kind wollte sie die Welt verändern – ein Ideal, das sie auch heute noch bei all ihren Projekten antreibt.

Ihr heute vorgestelltes Buch „Die verletzte Tochter“ (siehe "Empfehlungen & ext. Links") beschreibt, wie die Vaterentbehrung das Leben eines Kindes prägt. Sie selbst musste seinerzeit unfreiwillig erfahren, was die Vaterentbehrung für ihr Leben bedeutete.

 

In ihrer heutigen Lesung im Romantik-Hotel „Bergström“ in Lüneburg, zu welcher etwa neunzig interessierte und betroffene Zuhörer/-innen ihren Weg fanden, erzählte Jeannette ihre persönliche Geschichte und verknüpfte diese gekonnt mit unserer Gesellschaft.

Sie zeigte, wie sehr es ein Kind verletzt, wenn der Vater fehlt und es unbewusst in einem gefühlten Mangel verstrickt ist.

 

Es war eine emotionale Lesung, aus welcher die Zuhörer die Sichtweise eines Kindes, welches auf der Suche nach seinen Wurzeln ist, erfahren durften.

Jeannette Hagen versteht es in wunderbarer Weise ihre Emotionen und Gedanken zu Papier zu bringen und dem Leser ein Gefühl des Dabeiseins zu geben.

 

Die Zuschauer/-hörer selbst setzten sich aus interessierten Mitmenschen und Mitgliedern diverser Gruppierungen und Vereine zusammen, dessen Namen jeder schon mehr als einmal in „der Szene“ gehört und gelesen hat.

All diese Menschen waren aber auch gekommen, um den zweiten Gast dieses Tages zuhören zu können.

 

Nach eineinhalb Stunden Lesevortrag und einer anschließenden Kaffeepause, welche mit leckeren Torten vervollständigt wurde, war die Psychologin Andrea Christidis (ehem. Jacob) die zweite vortragende Person, welche uns einen psychologischen Vortrag zu dem Thema bescherte und für eine anschließende Diskussionsrunde zur Verfügung stand.

 

Hochinteressant und emotional, streitig und verletzt, fordernd und planend gestaltete sich die Diskussion im Anschluss an Frau Christidis Vortrag. Der Ruf nach Vernetzung war deutlich vernehmbar. Eine Forderung die Anklang fand und dessen Umsetzung auch gleich heute den Anfang nahm.

 

Schlussendlich lud die Gruppe „Entsorgte Eltern und Großeltern“ noch zum Grillen ein. Ein Angebot, welches viele gerne annahmen und in dessen geselliger Runde der Abend in weiteren interessanten Gesprächsrunden einen Ausklang fand.

 

Es gilt einen großen Dank auszusprechen an die Organisatoren der Selbsthilfegruppe, Frau Dorette Kühn und Herr Peter Witkowski. Kurz gefasst kann man sagen: Ein gelungener Tag/Abend! Weiter so! Vielen Dank! 

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Freitag, 15.04.2016

 

Die Termine der Treffen im April sind nun vorbei. Wie jeden Monat, hatten interessierte und betroffene Elternteile die Möglichkeit sich mit anderen entsorgten Müttern und Vätern über ihre Erfahrungen im Kampf um ihre Kinder in unseren Treffen auszutauschen.

 

In dem uns freundlicherweise zur Verfügung gestellten Unterrichtsraum der Sanitätsschule Nord in Eutin, konnte man sich in diesem Monat insgesamt drei mal über die Hochs und Tiefs im herbei ersehnten Eltern-Dasein austauschen und sich gegenseitig Tipps geben.

 

"Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.", sagte einst Bertolt Brecht.

 

Doch letztendlich sind all diejenigen Verlierer, welche um den Kontakt zu ihrem Kind oder ihren Kindern kämpfen müssen. Und auch die Kinder selbst sind grundsätzlich Verlierer, wenn sie den Kontakt zu beiden oder einem Elternteil(en) verloren haben. Sie können nicht kämpfen. Sie haben verloren.

 

Die Zeit ist unwiederbringlich weg. Niemand kann sie uns wieder geben. Und um besser damit klar zu kommen, machen Treffen - wie die hiesigen - Sinn und bieten Unterstützung für das alltägliche Überstehen als entsorgtes Elternteil.

 

Die Termine für den Monat Mai sind in der Rubrik "Treffen" zu finden.

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Zeitungsartikel für die Bewerbung der Treffen der Selbsthilfegruppe am 08.04.2016 und 15.04.2016 - Vielen Dank an "der reporter" - Ausgabe Eutin, Malente & an den "wochenspiegel" - Eutin

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DEMO - AUFRUF

Sonntag, 10.04.2016

 

Wir teilen und liken Seiten und Beiträge. Wir vermissen unser Kind bzw. unsere Kinder. Wir chatten mit anderen Betroffenen. Wir treffen uns. Wir weinen. Wir kotzen uns aus und hassen. Aber erreichen tun wir doch kaum etwas oder teilweise auch nichts. Wir verlieren. Unsere Kinder verlieren.

 

Tausende betroffene Mütter, Väter und Angehörige von Kindern sind gerichtlich entsorgt worden und haben keinen Kontakt mehr zum Kind.

Duzende Vereine und Selbsthilfegruppen versuchen in ihren Sitzungen und Treffen den Betroffenen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und zu helfen.

Aber mal ganz im Ernst: Reicht das?

 

Letztendlich versucht jeder helfende Verein und jede helfende Person doch nur dem jeweiligen Einzelfall zu helfen. Dieses meist ehrenamtliche Engagement ist sehr lobenswert. Aber kaum jemand schafft es damit gesetzliche Änderungen zu bewirken. Denn hierfür braucht es Masse! Die Masse an betroffenen Personen, welche aufstehen und auf die Straße gehen.

Es braucht Personen, welche bereit sind, nicht nur ihren eigenen Fall durchzustehen und zu Händeln, sondern auch für andere Betroffene einzustehen und für andere Kinder und deren Kontakt zu den Eltern zu kämpfen.

 

www.Den-Kindern-Beide-Eltern.de hat sich auf die Fahne geschrieben zu vernetzen. Es sollen Vereine, Gruppierungen und Personen zusammengebracht werden, welche letztendlich das selbe Ziel haben: Den Kontakt zum Kind wieder herzustellen und dafür zu kämpfen.

 

Aber wie? Mit liken, teilen, weinen, vermissen und hassen kommen wir nicht weiter.

 

www.Den-Kindern-Beide-Eltern.de ruft hiermit die diversen Vereine, Gruppierungen und betroffenen Einzelpersonen auf, sich zu erheben und auf die Straße zu gehen. Wir rufen auf zu einer Serie von Demos, welche lautstark auf unsere jeweiligen Miseren hinweisen sollen. Wir wollen Schilder sehen und Forderungen lesen. Wir wollen Trillerpfeifen hören.

 

Bist Du oder seid ihr dabei?

 

Angefangen in Eutin, stellen wir uns weitere ortswechselnde wöchentliche oder monatliche Demos in Oldenburg i.H., Plön, Schleswig, Lübeck, Bad Segeberg, Neumünster, Kiel, Norderstedt usw. vor.

 

Also nochmal: Bist Du oder seid ihr dabei? Schreibt unter info@den-kindern-beide-eltern.de 

Vielen Dank!

Danny Reimann

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DIE INOBHUTNAHME EINES KINDES. DAS JUGENDAMT GREIFT EIN. HEUTIGER THEMENABEND VOM VEREIN "DEN-KINDERN-BEIDE-ELTERN"

Selbstverständlich gibt es sie: die Fälle, in denen es angebracht ist, ein Kind aus dem familiären Umfeld zu nehmen, zu seinem Schutz, um der Familie zu helfen und um sie erst einmal zu entlasten.

 

Jeder kennt sie, die entsetzten Aufschreie in den Medien und von der Bevölkerung, wenn es wieder einmal so weit gekommen ist, dass ein Kind aufgrund elterlicher Gewalt sterben musste.

 

"Wo war da das Jugendamt? Wieso haben die es nicht kommen sehen und den Vorfall verhindert?" Fragen, die entsetzt gestellt werden.

 

Uns allen wird klar sein, dass dem Jugendamt und den gerichtlichen Entscheidungsträgern eine schwierige Aufgabe zuteilwird, wenn sie über den Eingriff in eine geschützte familiäre Atmosphäre entscheiden müssen.

 

Die wenigsten Mitarbeiter in diesen Behörden sind psychologisch geschult. Dennoch fällen sie die Entscheidungen. Hinzu kommt aber noch, dass - wie allgemein bekannt ist - selbst Psychologen nicht unfehlbar in ihren Beurteilungen sind. Und auch personell ist man in den Behörden nicht gerade so aufgestellt, dass man tatsächlich der Masse an hilfebedürftigen Familien helfend zur Seite stehen kann, so wie es die Nachfrage aber fordert.

 

Es wird verwaltet und entschieden - und es werden Fehler gemacht. Und Eltern verlieren ihre Kinder.

 

Und diesen Menschen, welche sich selbst als "Opfer behördlicher Willkür" bezeichnen, welche in ihrer Person Eltern oder Pflegeeltern sind, gab der Verein www.Den-Kindern-Beide-Eltern.de heute ein Forum, einen Ort zum Reden um sich auszutauschen und sich zu beraten.

 

Die aktuelle Gerichtsbarkeit entscheidet in familienrechtlichen Dingen über das "Wohl des Kindes" und weiß eigentlich gar nicht was das ist.

 

Einen Vorwurf kann man dem einzelnen Mitarbeiter einer der involvierten Behörden dabei aber gar nicht machen. Denn dieser Mensch macht das, was ihm beigebracht wurde von einem anderen Menschen, welcher selbst meist nicht fachlich versiert ist oder war. Oder er handelt nach einem Leitfaden, welcher überarbeitungsbedürftig ist.

 

Und manche dieser Entscheidungsträger maßen sich dann irgendwann auch noch an, doch mehr zu wissen als andere und erheben sich dann plötzlich eines Tages in die Position eines Psychologen, dessen Fachkenntnisse sie sich selbst gedanklich zu Eigen gemacht haben.

 

Jeder weiß, dass es eine Ausbildung zum "Familienrichter" nicht gibt. Und auch die Mitarbeiter im Jugendamt verwalten ihre Fälle meist nur und können aus Zeit-, Geld- und Personalmangel nicht die Aus- bzw. Fortbildung erhalten, welche sie sich selbst wünschen.

 

So wenig wie der Gesetzgeber den Behördenmitarbeitern - welche lebenseinschneidende Entscheidungen treffen -  die benötigte Hilfe und Ausbildung gibt, genauso wenig hilft er den Personen, welche Eltern sind und sein möchten.

 

Recht und Unrecht. Du bekommst Dein Kind, Du bekommst es nicht.

 

Es klingt wie Schwarz-Weiß-Denken. Und daran erkennt man, wie krank das System doch ist.

 

Wir müssen endlich weg von diesem zweiseitigen Denken, weg von gut und böse, weg vom Unschuld- und Schuld-Gedanken. Es muss ein neuer Weg eingeschritten werden, welcher den Menschen die Hilfe gibt, welche sie brauchen. Ohne dem Kind seine Eltern zu nehmen!

 

Es muss akzeptiert werden, dass nicht jeder Mensch perfekt ist. Nicht jeder scheint dem ersten Augenschein nach geeignet zu sein, ein Kind großziehen und versorgen zu können.

 

Aber anstatt mit einer schwarz-weiß-farbigen Keule eine Familie zu zerschlagen und Kindern die Eltern zu nehmen, sollte man doch versuchen, ihnen die Hilfe zu geben, die sie brauchen. Und es gibt Möglichkeiten der Hilfen. Man muss sie nur nutzen.

 

Aber noch sieht die Realität anders aus. Kinder werden ihren Eltern genommen. Ob nun gerechtfertigt oder nicht. Tatsache ist, sie verlieren ihre Eltern.

 

Nun konnte man sich heute darüber unterhalten, welche Möglichkeiten es für helfende Menschen/Behördenmitarbeiter geben könnte, um bei konfliktbehafteten Familienkonstellationen hilfreich zur Seite stehen zu können.

 

Man konnte sich auch auskotzen über die Realität, über die Ungerechtigkeit, welche man selbst empfindet. Man konnte weinen, weil man sein Kind vermisst. Man konnte wütend sein auf den für sich zuständigen Jugendamtsmitarbeiter und/oder Richter. Man konnte Unverständnis zeigen, weil man nicht versteht, warum man selbst keine Hilfestellung erhält und stattdessen das Kind weggenommen wurde.

 

Es gibt doch Möglichkeiten, einem Kind seine Mama und/oder seinen Papa zu erhalten, auch wenn man selbst als Elternteil Hilfe benötigt. Warum werden diese Möglichkeiten nicht genutzt?

 

Stattdessen gibt es immer wieder Fälle, in denen die Kinder ins Ausland verfrachtet werden oder in Wohngruppen untergebracht werden. Das Thema Geld (siehe z.B.: "Mit Kindern Kasse machen") ist hier ein Gedanke, welcher dabei unausweichlich in den Kopf steigt.

 

Ein Lichtblick für viele Betroffene sind die vereinzelten Richter oder Ex-Richter und auch Gutachter, welche mittlerweile erkannt haben, dass im Familienrecht einiges nicht so läuft, wie es sein sollte und welche sich in Tagungen und Interviews für eine Novellierung der Rechtsprechung bzw. der Handlungsweisen einsetzen.

 

Auch Gutachten geraten immer mehr in Verruf und werden misstrauisch beäugt. Zu Recht, wie wir aufgrund der selbst gemachten Erfahrungen empfinden.

 

Ändern können wir mit solch angebotenen Treffen wie heute nichts. Nur öffentlich muss die Aufmerksamkeit auf unsere jeweiligen Themen gerichtet bleiben. Nur so erkennt der Gesetzgeber, dass er gefordert ist etwas zu verändern.

 

Einen schönen Abend wünscht

www.Den-Kindern-Beide-Eltern.de 

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Zeitung "Der Reporter" - Ausgabe Neustadt i.H. vom 30.03.2016

Die in der Anzeige angegebene Telefonnummer ist derzeit nicht erreichbar. Bitte nutzt folgende Nummer: 015254075492. 

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TREFFEN DER INTERESSENGRUPPE BZW NEUGIERIGEN - SONDERTHEMA "INOBHUTNAHME"

Rund 50.000 Kinder werden in Deutschland pro Jahr durch das Jugendamt in Obhut genommen und in Pflegefamilien oder Wohngruppen unterbracht und aus ihrem gewohnten Umfeld gerissen. Mit Sicherheit wird es für viele dieser Fälle gerechtfertigte Begründungen geben. Es ist aber auch allgemein bekannt, dass eine Vielzahl dieser Fälle unbegründet und somit gesetzeswidrig ist. Viele Eltern empfinden dieses als Kinderklau.

 

Kinderklau und Auslandsmaßnahmen von Jugendlichen kommen immer häufiger vor und sind auch in den Medien präsent. Vielen Müttern und Vätern wird das Sorgerecht entzogen und eine Umgangssperre verhängt. Die Kinder dürfen oft monatelang ihre Eltern nicht sehen. Die Familiengerichte verhandeln die Fälle oft nicht schnell genug und damit nicht zum Wohle der Kinder. Hier entsteht eine Entfremdung zwischen Eltern und Kindern. Auch aufgrund von mangelhaften Gutachten werden Kinder aus Familien gerissen und Familien zerstört.

 

Durch Inobhutnahmen und Behördenwillkür sind viele Familien finanziell nicht mehr in der Lage rechtlich um ihre Kinder zu kämpfen, da sie für Anwälte, Gerichtsverfahren und Gutachten schon tausende Euro investiert haben. Sozial schwachen Familien wird jede Möglichkeit genommen um ihre Kinder zu kämpfen und diese wieder nach Hause zu holen.

Kinder erleben ein lebenslang andauerndes Trauma. Kinder werden durch falsche Handlungsweisen, aufgrund von mangelhafter oder nicht vorhandener pädagogischer und psychologischer Ausbildung von Behördenmitarbeitern ihren Eltern weggenommen. Bindungen werden aufgelöst, Kontakte verwehrt, Kinder werden ihren Eltern oder Bezugspersonen entfremdet!

 

Der Verein www.Den-Kindern-Beide-Eltern.de setzt sich für das Kindeswohl und die Rechte von Kindern ein. Wer um sein Kind kämpft, zeigt Verantwortung.

 

Wenn Du Dich mit anderen betroffenen Müttern und Vätern über die persönlichen Erfahrungen austauschen möchtest, welche Du mit dem Jugendamt und Familiengericht gemacht hast und Dich über Gegenmaßnahmen beraten möchtest, bist Du bei uns herzlich willkommen. Häufig gestellte Fragen im Verein: „Was kann ich tun, um mein Kind wiederzusehen? - Wie bekomme ich mein Sorgerecht zurück? - Muss ich ein gerichtlich bestelltes Gutachten machen lassen?"

 

Der Verein ist gegen voreilige staatliche Zerstörungen von Familienkonstellationen, stattdessen fordern wir die Unterstützung und Überprüfung des jeweiligen Einzelfalles durch das Jugendamt und den Einsatz von milderen Mittel.

 

Wir sind eine Selbsthilfegruppe von Müttern, Vätern und Angehörigen,  welche sich regelmäßig treffen, um sich Rat zu holen zu den Themen Sorgerecht und Umgang. Es werden bei den Treffen auch die Themen Familiengericht, Richter, Jugendamt, Sachverständigengutachten, Beratungsstellen, Anwalt, Verfahrensbeistand, Ergänzungspflegschaft behandelt.

 

Ein Sondertermin und Treffen zu diesem Thema bietet der Verein www.Den-Kindern-Beide-Eltern.de am 01.04.2016 um 17 Uhr in den Räumlichkeiten in der Lübecker Str. 18, 23701 Eutin an.

Es wird um Anmeldung unter Tel. 015254075492 oder unter info@den-kindern-beide-eltern.de gebeten. Vielen Dank! Ohne Anmeldung ist eine Teilnahme nicht möglich.

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Freitag, 18.03.2016

 

Es wird Mitmenschen geben, welche uns vorwerfen, dass wir uns Treffen um Strategien zu entwickeln, um der "Gegenseite" oder vielleicht sogar diversen Behörden schaden zufügen zu wollen.

Ist es wirklich Aktionismus, was wir tun?

Agieren wir, um jemandem etwas böses antun zu wollen?  

 

Letztendlich sind die Zusammenkünfte in unseren Treffen nur Reaktionen auf das was uns angetan wird oder wurde. Diese Opferrolle nehmen wir alles andere als gerne an. Wir haben sie auferlegt bekommen und teilen sie mit unseren Kindern. Und ihnen wollen wir helfen. Denn sie selbst können es nicht.

 

Von Eltern getrennte Kinder positionieren sich irgendwann. Sie nehmen die Situation als gegeben hin und wollen eigentlich einfach nur ihre Ruhe, vermissen aber immer mindestens einen ihrer Elternteile.

 

Ob der Grund des Vermissens von Mama und Papa nun ist, dass sich die Eltern in einem streitigen Konflikt befinden, oder ob das Kind von behördlicher Seite in Obhut genommen wurde, spielt keine Rolle.

Tatsache ist, dass die Familienkonstellation so wie sie ein Kind braucht und haben möchte, nicht mehr existiert. 

Und ein Kind kann sich nicht wehren. Ein Kind kann nichts dafür tun, um seine Eltern nicht zu verlieren.

 

Wir sind Eltern. Wir lieben unsere Kinder bzw. unser Kind. Wir sorgen uns und wollen uns kümmern. Aber wir dürfen es nicht.

 

Am heutigen Freitag trafen sich daher wieder neun interessierte und betroffene Elternteile, welche sich über ihre jeweiligen Themen austauschten und mit gegenseitigen Tipps versorgten. 

 

Neben der Ankündigung der beiden regulären Termine unserer Treffen im April, wurde ein Sondertermin zum Thema "Inobhutnahme" ins Gespräch gebracht, welcher ebenfalls im April stattfinden wird.

 

Die Termine finden sich in der Rubrik "Treffen" dieser Homepage.

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Mittwoch, 09.03.2016 - "Der Reporter" Ausgabe Neustadt i.H. online

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Freitag, 11.03.2016

 

Das erste Treffen im März für von Kindesentzug betroffene Elternteile fand heute wieder in einem für uns bereitgestellten Raum im Plöner Restaurant "Kreta" statt.

Es wurde ein sehr langer Abend, an welchem sich die anwesenden Teilnehmer über ihre jeweiligen Themen austauschten und diskutierten.

Umgangsverweigerung und Umgangsvereitelung sind immer wieder Hauptthemen in unseren Zusammenkünften. Es ging um Kinder, welche den Umgang einfordern. Es ging auch um Kinder, welche den Umgang verweigern. Weiter ging es um Elternteile, welche sich bemühen um Umgang zum Kind zu bekommen. Tut man als Elternteil genug? Wie kann ich mein Kind in seiner Konfliktsituation unterstützen? Gibt es Hilfen? Soll ich das Gutachten machen lassen?

Die Nachfrage nach anderen bzw. dritten Meinungen ist da. Und dafür lassen wir diese Treffen stattfinden.

Nächsten Freitag, am 18.03.2016 um 18:30 Uhr können sich wieder interessierte und/oder betroffene Mütter, Väter, Großeltern und Trennungskinder über ihre jeweiligen Themen austauschen und sich gegenseitig mit Ratschlägen versorgen. Ein für uns bereitgestellter Raum in der Stadtbücherei Neustadt in Holstein wird der Ort des kommenden Treffens sein. Wir freuen uns auf rege Teilnahme. Anmelden kann man sich unter der im Impressum stehenden Telefonnummer oder per Mail.

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Mittwoch, 02.03.2016 - "Der Reporter" Ausgabe Plön/Preetz vom 02.03.2016

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Samstag, 27.02.2016

 

In dem heutigen Treffen konnten wir die "Früchte unserer Arbeit ernten".

Die Beratungen und Tipps in unseren regelmäßigen Treffen, mit denen sich die anwesenden betroffenen Eltern- und Stiefelternteile gegenseitig Hilfestellungen gaben und geben, brachten zwei unserer Teilnehmer endlich an ihr Ziel.

Es ist ein wunderbares Gefühl mitzuerleben, dass einem Kind endlich sein Wunsch auf Kontakt zu seinen Bezugspersonen erfüllt wurde.

 

Die beiden Termine für die Treffen im März stehen nun auch schon fest und sind unter Treffen zu finden.

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Freitag, 05.02.2016

 

"Wie soll ich mit meinem Ex-Partner bzw. meiner Ex-Partnerin umgehen?"

"Was kann ich tun, um mein Kind wiederzusehen?"

"Wie könnte der Umgang gestaltet sein?"

"Was ist, wenn der Unterhalt verweigert wird?"

"Was kann ich tun, wenn der Papa bzw. die Mama unser Kind nicht sehen will?"

"Darf er/sie mit den Kindern einfach weg ziehen?"

"Muss ich ein gerichtlich bestelltes Gutachten machen lassen?"

 

Wieder hatten heute Interessierte und Betroffene die Möglichkeit diese und andere Fragen zu stellen und sich gegenseitig in einer Gesprächsrunde mit Tipps und Ratschlägen zu versorgen.

Mut und Zuspruch sind weiterhin wichtige Bestandteile unserer Treffen.

 

An dieser Stelle möchten wir einen Dank an all diejenigen aussprechen, welche zu den Treffen kommen und uns ihr Vertrauen schenken.

Gegenseitig zeigen wir uns, dass wir nicht alleine sind mit unserer Trauer, ja auch unserer Wut und der teilweisen Ratlosigkeit.

Der Kampf um unsere Kinder und Enkelkinder ist zumeist ein langer anstrengender und manchmal auswegloser.

Aber er ist niemals umsonst.

Wer um sein Kind kämpft, zeigt Verantwortung. Traurig ist dabei, dass diese als solche nicht immer erkannt wird.

 

Der Termin für das nächste Treffen wurde heute ebenfalls festgelegt und ist in der Homepage-Rubrik "Treffen" zu finden.

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Samstag, 23.01.2016

 

Heute haben sich in Klüvers Brauhaus in Neustadt acht Mütter und Väter getroffen, um sich gegenseitig auszutauschen und Rat zu holen.

Wir freuen uns, dass immer wieder neue betroffene Elternteile zu uns finden und uns Teilnehmern ihr Vertrauen schenken.

In den vielen unterschiedlichen Situationen, in denen wir uns befinden, ist es ein gutes Gefühl, nicht alleine zu sein, sondern die Hilfe und Zuspruch anderer zu erhalten.

 

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Freitag, 08.01.2016

 

Am heutigen Abend trafen sich zehn Interessierte Mütter und Väter zu einem weiteren Treffen des Vereins "Den-Kindern-Beide-Eltern.de" im Erste-Hilfe-Kursraum der Sanitätsschule Nord in Eutin.

Wie immer gaben wir uns gegenseitige Hilfestellungen.

Die hohe Nachfrage an den Treffen, aufgrund der Tatsache, dass mittlerweile Teilnehmer aus über 250 Kilometer Entfernung zu uns kommen, verlangt nach der Überlegung, die Treffen nach und nach auch auf andere Orte auszuweiten. Der Weg bis dahin wird noch lang sein. Aber er wird gegangen.

 

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Freitag, 11.12.2015

 

Acht Mütter und Väter trafen sich heute in uns freundlicherweise zur Verfügung

gestellten Räumen der Stadtbücherei Neustadt i.H. zu einem weiteren Treffen des Vereins „www.Den-Kindern-Beide-Eltern.de“.

 

Die Facetten der einzelnen Schicksale sind weit gestreut. Nicht immer geht es

darum, dass ein Elternteil den Kontakt vom anderen Elternteil zum Kind blockt.

Auch wenn dieses ein häufiges Thema in den Treffen ist, so wird auch deutlich,

dass viele Mütter und Väter es immer wieder mit Behördenwillkür zu tun haben.

 

Kinder werden ihren Eltern genommen. Kinder werden in Heime gesteckt.

Ja, Kinder werden durch falsche Handlungsweisen, aufgrund mangelhafter oder nicht vorhandener pädagogischer und psychologischer Ausbildung von Behördenmitarbeitern ihren Eltern oder Pflegeeltern genommen! Bindungen werden aufgelöst! Kontakte verwehrt! Kinder werden ihren Eltern oder Bezugspersonen entfremdet!

 

Das hier sind Schilderungen, an welche ich persönlich vor einigen Wochen noch nicht einmal denken wollte! Das zu glauben hätte ich gar nicht gekonnt!

Aber nun muss ich in allen unseren Treffen immer wieder solche Berichte von

teilnehmenden Müttern und Vätern hören und bin schockiert und auch ein wenig ratlos.

 

Es war und ist eigentlich immer unser Bemühen, eine enge und gütige Zusammenarbeit zwischen den in einem Konflikt befindlichen Professionen mit den beteiligten Eltern zu empfehlen. Aber wenn man dann solche Geschichten wie zum Beispiel heute erfährt, zweifelt man an dem Glauben, dass Behördenmitarbeiter doch wissen müssten, was sie tun.

Ganz klar will erwähnt sein, dass man nicht jeden Mitarbeiter einer Behörde über einen Kamm scheren kann und darf! Aber solange es solche Schilderungen gibt, muss ein Zweifel an der Kompetenz einiger Personen erlaubt sein!

 

Das nächste Treffen wurde aufgrund der Weihnachtszeit auf den 08.01.2016 gelegt.

Auf unserer Homepage ist der Ort und der genaue Zeitpunkt zu finden.

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Freitag, 27.11.2015

In einer Runde mit 11 Teilnehmern, fand heute das 9. Treffen von Interessierten und betroffenen Müttern und Vätern in Eutin statt. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahlen des

heutigen und des letzten Treffens, ist es für uns eine Bestätigung, dass es richtig ist, den Verein "Den-Kindern-Beide-Eltern" initiiert zu haben und zu fördern. Die Nachfrage ist sehr groß. Selbst von weit her, sind Betroffene angereist, um sich auszutauschen und Rat zu holen. Mütter und Väter sind beiderseits in hohen Anteilen betroffen. Wir freuen uns, dass wir nicht als reiner Väter- oder Mütter- Lobbyverein angesehen werden, sondern das

Interesse beider Geschlechter vorhanden ist. Das ist gut! Denn es geht ausschließlich um unsere Kinder! Viele Fälle zeigen, dass Mütter und Väter teilweise Monate oder Jahre keinen Kontakt zu ihren Kindern haben. Dieses ist ein erschreckender Zustand, da wir in den Treffen auch immer wieder erkennen müssen, dass oft aufgrund von Fehlentscheidungen oder zu schnellen und von den Verfahrensbeteiligten nicht ordentlich ermittelten Ergebnissen entschieden worden ist.

 

Heute besuchten uns auch zwei betroffene Väter vom Väteraufbruch aus Kiel und Saarbrücken. Hier zeigt sich eine Vernetzung der jeweiligen Vereine. Gemeinsam und zusammen mit anderen Betroffenen können wir hoffentlich etwas bewirken!

 

Der nächste Termin wurde bereits festgelegt. Informationen dazu befinden sich auf

der Homepage unter Treffen. 

 

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13.11.2015

So unterschiedlich die Orte auch sind, an denen wir uns treffen, so unterschiedlich sind auch die Geschichten derer, welche zu den Treffen kommen.

Am heutigen Freitag den 13. trafen sich 13 betroffene und interessierte Mütter und Väter im Restaurant "Kreta" in Plön. Es war das 8. Treffen des Vereins.

In einem separaten Raum konnten wir uns ungestört bei Speis & Trank über unsere teilweise unglaublich klingenden Erlebnisse und Fälle austauschen und uns Tipps von anderen anwesenden und erfahrenen/belesenen Müttern & Vätern geben lassen.

Beim heutigen Treffen stellten zwei Mitglieder den Verein "Blauer Weihnachtsmann" vor, welcher sich politisch europaweit für die Gleichstellung von Mann und Frau einsetzt.

Das nächste Treffen wurde diesmal im Nachhinein festgelegt.

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12.11.2015 - "Lübecker Nachrichten" 

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11.11.2015 - "der reporter" Ausgabe Plön

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06.11.2015

In den kommenden Tagen werden in Plön und Eutin wieder Visitenkarten des Vereins www.Den-Kindern-Beide-Eltern.de verteilt.
Die Initiative der von ihren Kindern getrennten Elternteile möchte Werbung für ihre Gemeinschaft und den regelmäßigen Treffen der Gruppe machen.

Mindestens einmal im Monat treffen sich Mütter und Väter, welche aufgrund starker elterlicher Konflikte oder behördlichen Fehlentscheidungen ihre Kinder nicht oder kaum noch sehen dürfen, an verschiedenen Orten der Kreise Ostholstein und Plön.

Der Verein, welcher sich im Frühjahr des kommenden Jahres ins Vereinsregister eintragen lassen wird, wirbt für den - nach elterlicher Trennung - Erhalt von beiden Elternteilen für die im häufigen elterlichen Konflikt zwischen den Eltern stehenden Kinder.

Die Initiatoren der Treffen versuchen die zumeist hochstrittigen Konfliktpartner einer gescheiterten Elternbeziehung zu einem gemäßigten Weg Miteinander zu ermuntern. Denn Kinder lieben beide Eltern und möchten keinen der Beiden verlieren.

Strittiger Umgang mit dem ehemaligen Lebenspartner oder auch mit den involvierten Behörden ist nicht wirklich hilfreich. Dieses zu akzeptieren ist zumeist schwer. Hier versucht der Verein mit Erfahrungsberichten zu helfen.

Zu den Treffen kommen zumeist betroffene Mütter und Väter, welche sich Rat für ihre nächsten Schritte im Umgang mit dem ehemaligen Lebenspartner holen möchten.
Auch werden Themen bezüglich des Umgangs mit Behörden oder dem Gericht behandelt.

Leider gibt es auch viele Fälle, wo auch die beteiligten Professionen fehlerhaft arbeiten und zu falschen Entscheidungen kommen, welche letztendlich den Kindern schaden, indem sie einen Elternteil verlieren.
Hierbei befindet sich der Verein auf einer Gratwanderung seiner sich selbst auferlegten Maxime: Nämlich einem friedvollen, vermittelnden, zusammenarbeitenden Umgang aller in einem Konflikt involvierten Personen/Behörden.

Manchmal kommen aber auch nicht betroffene interessierte Menschen zu den Treffen, wie zuletzt ein Vertreter des Kinderschutzbundes Neustadt i. H. oder eine psychologisch ausgebildete Fachkraft.

Jeder der somit Interesse hat den Verein kennen zulernen oder sich über seine Probleme/Gedanken austauschen möchte, ist somit willkommen den Treffen beizuwohnen.

Interessant und gewünscht wäre auch die Anwesenheit ehemaliger von ihren Eltern getrennter Kinder, welche über ihre Erlebnisse und damaligen Wünsche erzählen mögen.

Am Freitag, dem 13.11.2015 um 19 Uhr findet das nächste Treffen der Gruppe im Restaurant "Kreta" (Hotel "zum Hirschen"), Bahnhofstraße 9, 24306 Plön statt.
Eine Anmeldung per WhatsApp oder SMS beim Gründer der Gruppe, Herrn Danny Reimann, unter 015254075492 wäre wünschenswert.

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25.10.2015

Zum siebten Mal trafen sich am gestrigen Abend Betroffene und Interessierte Elternteile, um sich über ihre Erlebnisse auszutauschen und Rat zu holen.

Wir nutzten den Erste-Hilfe-Kursraum der Sanitätsschule Nord in Eutin.
Besuch hatten wir von einem interessanten und sehr netten Herrn aus Timmendorfer Strand, welcher uns einen kleinen Anschub zur Vereinsgründung bescherte. Hierfür möchten wir uns nochmals bedanken! Wir freuen uns schon auf die Bootstour im Sommer, welche wir werbewirksam bestreiten werden.
Die Idee zur Gründung eines eingetragenen Vereins gibt es schon seit einiger Zeit und wird nach gestriger Nachbesprechung im Frühjahr auch umgesetzt werden.
Der Termin für das nächste Treffen wurde auf Freitag, 13.11.2015, 19 Uhr festgelegt. Der Ort wird noch bekannt gegeben.

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21.10.2015 - "der reporter" Eutin

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21.10.2015 - "Lübecker Nachrichten"

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14.10.2015

Das heutige sechste öffentliche Treffen fand in Klüvers Brauhaus in Neustadt in Holstein statt. Unsere Runde bekam hierbei Besuch von Herrn Bernhard Fritz, dem Leiter des begleiteten Umgangs vom Deutschen Kinderschutzbund, Kreisverband Ostholstein e.V.

Weiterhin interessierte sich Frau Yvonne Schladetsch für unsere Treffen. Sie bietet u.a. Psychologische Beratungen an.

Auch gesellte sich heute Herr Burkhard Röttger vom Lübecker Väteraufbruch für Kinder e.V. zu uns.

Verlinkungen zu den jeweiligen Kontaktdaten sind auf unserer Seite „Empfehlungen & ext. Links“ zu finden.

Wir erfuhren Einzelheiten der diversen Arbeitsweisen der Anwesenden, redeten über teilweise unglaubliche Schicksalsgeschichten und verteilten natürlich die aktuellen Flyerkarten für Werbezwecke. Nach etwa drei Stunden löste sich unsere Runde auf.

Die ursprünglich angedachten regelmäßigen Treffen am zweiten Mittwoch eines Monats werden nun hinfällig. Es ist angedacht die Treffen zwei Mal im Monat stattfinden zu lassen. Bevor es irgendwann vielleicht feste Termine hierzu geben wird, werden vorerst aber die Termine immer nach einem stattgefundenen Treffen bekannt gegeben.

Sie finden sich unter unserer Rubrik „Treffen“.

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13.10.2015 - "Ostholsteiner Anzeiger"

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07.10.2015 - "der reporter" - Ausgabe Neustadt i. H.

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26.09.2015

Um auch außerhalb von Facebook & Co. diese Seite und somit deren Ziel bekannt zu machen bzw. für diese zu werben, wurden nunmehr 10.000 Visitenkarten erstellt und heute geliefert.

Innerhalb der nächsten Wochen werden diese vorerst in den Städten Eutin, Neustadt und Plön, sowie in einigen dazwischen liegenden Gemeinden verteilt.

In der Regel werden sie in öffentlich zugänglichen Orten (Beratungsstellen, RA-Kanzleien, Gemeindevertretungen, Arztpraxen, Supermärkte/Geschäfte usw.) ausgelegt. Sicherlich aber werden sie auch in einigen Privatbriefkästen landen.

Es ist wichtig für uns zu erfahren, inwieweit hierzu ein gewisses öffentliches Interesse besteht. Denn nur wenn es viele Menschen gibt, welche sich das Ziel dieser Seite wünschen, nur wenn es viele Menschen gibt, welche öffentlich durch ein "gefällt mir" oder durch persönliche Resonanz zeigen, dass auch sie das Ziel "Den Kindern Beide Eltern" als eines der wichtigsten Interessen eines Kindes teilen; nun dann macht es Sinn dafür intensiv weiter zu kämpfen!

Unsere Gemeinschaft trifft sich mittlerweile regelmäßig. In unseren Treffen berichten wir über unsere eigenen meist unglaublich klingenden Geschichten. Wir holen uns Rat. Wir versuchen Mut und Hoffnung zu machen. Wir versuchen es zu vermeiden die andere Seite oder auch die jeweils involvierten Institutionen einfach nur als "schlecht und böse" darzustellen; was mit Sicherheit nicht immer einfach ist!

Wir wollen vermitteln. Wir wünschen uns eine Zusammenarbeit aller Beteiligten. Für unsere Kinder!

Daher ist es uns sehr wichtig, nicht als eine Art Gegner angesehen zu werden!

Das Ziel der "Cochemer Praxis" ist Zusammenarbeit! Und hier wollen wir helfen!

Und Du kannst uns dabei unterstützen!

Wirf so eine Visitenkarte nicht einfach weg, wenn Du erfährst, dass das hier nicht Dein Thema ist, weil Du nicht betroffen bist! Gib sie Deinem Nachbarn oder Kollegen oder reiche sie im Freundeskreis weiter! Das würde uns und vor allem den betroffenen Kindern helfen! Vielen Dank!

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09.09.2015 - Das heutige fünfte öffentliche Treffen fand in der Seehütte am Kellersee in Bad Malente statt. Bei sehr leckeren Fischbrötchen trafen sich heute eine kleine Runde von fünf Personen zu einem netten Abendschnack auf der Terrasse am See. Mit dabei, zwei neue interessierte nette Menschen, auf dessen Wiedersehen wir uns sehr freuen! So ein Abend geht doch ziemlich schnell vorbei. Den Ort des kommenden Treffens legten wir auch gleich heute wieder fest. Wir werden uns das nächste Mal in Klüvers Brauhaus in Neustadt i.H. zusammenfinden. Infos sind in unserer "Treffen"-Rubrik der Homepage zu finden.

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29.08.2015 - Die Geschichte von Trennungskind Sophie wurde veröffentlicht.

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Am heutigen Mittwoch, 12.08.2015 fand das nunmehr vierte Treffen von Interessierten statt. Im Uklei-Fährhaus in Eutin-Sielbeck aßen wir zu Abend und schnackten, bei wunderbarer Aussicht über den See, über den Wahnsinn des Lebens...

Der nächste Termin und Ort wurde auch gleich festgemacht.

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01.08.2015 - Die Geschichte von Trennungskind Melanie wurde veröffentlicht.

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08.07.2015 - Trennungskinder aufgepasst!

Wir suchen Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene, welche seinerzeit bedingt durch die Trennung ihrer Eltern zu einem Teil dessen den Kontakt verloren haben und diesen entweder mittlerweile wieder aufgebaut haben, oder wieder aufbauen möchten, vielleicht aber nicht wissen wie sie es anstellen sollen. Wir möchten über eure Erfahrungen, Meinungen, Ängste, Wünsche und Hoffnungen sprechen, welche vielleicht weitergegeben werden könnten um anderen zu helfen. Die Gespräche werden als Unterstützung für das künftige Vermeiden solcher Umstände benötigt. Wir treten ein für die gesetzlich verpflichtende flächendeckende Einführung der Cochemer Praxis in Deutschland. Wir kämpfen dafür, dass solche Schicksale, wie ihr sie erlebt habt, nicht mehr passieren werden. Dafür brauchen wir eure Geschichte. Den Konkakt zu uns könnt ihr über die im Impressum stehenden Kontaktdaten herstellen. Wir freuen uns! Keine Scheu! Ihr könnt anderen Kindern helfen!

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Am 08.07.2015 fand das nunmehr dritte öffentliche Treffen interessierter Leute - diesmal - in der "Eisenpfanne" in Plön statt. In einer kleinen Runde bei leckerem Essen schnacken wir über unsere Themen und ließen den Abend bei einem kleinen Spaziergang am Schloss ausklingen. Wir legten heute auch gleich schon den Ort des nächsten Treffens fest.

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Am 11.06.2015 fand das nunmehr zweite öffentliche Treffen interessierter Leute - diesmal - in der alten Mühle Eutin statt. Hierbei besuchte uns auch Herr Detlef Naumann von www.blauer-weihnachtsmann.org, welcher seine Arbeit im Verein vorstellte und für dessen warb.

Aktuell sind bei dem Treffen Väter und eine Mutter anwesend gewesen, welche für eine Vereinsarbeit nicht oder noch nicht zu gewinnen sind. Hierfür braucht es Mütter und Väter, welche ihre eigene Geschichte zugunsten des Kampfes für andere betroffene Elternteile in manchen Momenten außen vor lassen können. Und solche zu finden ist sehr schwer.

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18.05.2015 - Schreiben vom 13.05.2015, vom Petitionsausschuss des deutschen Bundestages

 

Sorgerecht der Eltern

Pet 4-18-07-40325-016264 - Ihr Schreiben vom 12.04.2015

Sehr geehrter Herr Reimann,

 

aufgrund Ihres weiteren Schreibens (Anm: Siehe 12.04.2015) wird der Vorgang nunmehr den als Berichterstatter eingesetzten Abgeordneten zugeleitet. Nach abschließender Behandlung Ihrer Eingabe werden Sie unterrichtet.

 

Mit freundlichen Grüßen

im Auftrag

Anke Spitzer

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14.05.2015 - Offener Brief an Bundesfamilienministerin Frau Manuela Schwesig

Dieser Text wurde auf vielen dem Thema bezogenen Facebookseiten geteilt und löste eine kleine Weller weiterer Posts/Forderungen von betroffenen Elternteilen aus.

 

Liebe Frau Manuela Schwesig!

 

Nachdem Sie in Ihrer Position als Familienministerin in den vergangenen Tagen via Facebook-Kommentare immer wieder kritisiert wurden - wo unsereins als Privatperson ebenfalls mitmischte -, beziehen Sie nun Stellung, was Ihnen viele Menschen danken.

 

Es kam bisher - wie Sie bemerkt haben - nicht gut an bei den Menschen, wenn Sie nur Ihre Arbeit öffentlich mitteilten, auf Kritiken aber nicht eingingen.

 

Sie haben in der Vergangenheit in den Facebook-Kommentaren unter Ihren Posts deutlich lesen können was die Menschen bewegt. Sie haben die Verzweiflung, die Wut und die Trauer aus ihren Worten herauslesen können, wenn Sie erfuhren wie sehr die Mamas und Papas um ihre Kinder kämpfen.

 

Sie haben die Machtlosigkeit derer raus lesen können, welche sich einfach nur wünschen ihre Kinder wiederzusehen, aber keine Chance haben dieses zu erreichen. Was Sie nicht lesen konnten waren die Gedanken der Kinder.

 

Und nun möchten Sie eine Studie in Auftrag geben. Und die Menschen fragen nach dem "Warum?". Die Leser möchten wissen was genau diese Studie herausfinden und bewirken soll, wenn es das alles doch längst schon gibt.

 

Es ist schön zu erfahren dass Sie sich Mühe geben wollen und mit Ihrem aktuellen Post zeigen dass Sie sich für die Wünsche der Leser interessieren - wobei man das auch als Ihre Aufgabe ansehen kann.

 

Aber Ihre Aussagen zeigen, dass Sie die Realität des kritisierten Themas aus einer ganz weiten Entfernung betrachten.

 

Sie möchten nun etwas in die Wege leiten, was unnötig ist, Zeit und Geld kostet, und wo die Antworten längst durch bestehende Publikationen feststehen.

 

Und nicht nur dort.

 

Kinder haben den innigen Wunsch immer beide Eltern haben zu können. Außer in den Fällen in denen Gewalt eine Rolle spielt, ist dieser Wunsch der größte den Kinder haben. Wofür braucht es da noch eine Studie?

 

Wir brauchen hier nichts schreiben über Manipulationen der Elternteile die diesen Wunsch in andere Richtungen bringen. Der Wunsch der Kinder wird im inneren immer bleiben. Auch dafür gibt es schon eine Studie.

 

Wenn Eltern sich trennen, so führen psychische Verletzungen und Trauer sehr oft zu dem Ergebnis dass durch diverse Dinge auch das Kind von einem Elternteil getrennt wird. Und die bisherigen Vorgehensweisen der an Familienkonflikten beteiligten Professionen haben nicht die Ausbildung solche Streitigkeiten zugunsten der Kinder zu Händeln. Genaueres erfährt der Leser in dem Buch von Herrn Richter a.D. Jürgen Rudolph "Du bist mein Kind".

 

Und genau dieser Herr Jürgen Rudolph ist Mitbegründer der sogenannten "Cochemer Praxis" (auch "Cochemer Modell").

 

Wissen Sie, die hier schreibenden verzweifelten Elternteile möchten nichts anderes als Ihre Kinder wiedersehen. Sie verlangen nach Veränderungen der aktuellen Vorgehensweisen der Gerichte, Jugendämter usw.

 

Diese für sie unverständlichen weil falschen Handlungsweisen der beteiligten Institutionen lassen die Menschen wütend auf die Politik werden. Und Herr Rudolph hat seinerzeit erkannt, was in unserem System falsch läuft.

 

Die Symptome einer Krankheit kann man versuchen zu lindern. Ausrotten kann man sie, wenn man die Ursache kennt.

 

Die Cochemer Praxis weiß dieses und erstickt die Ursache eines bestehenden oder aufkommenden Familienkonflikts im Keim.

 

Wir könnten jetzt hier seitenweise darüber schreiben und diese Praxis erklären und darüber diskutieren. Aber das ist nicht der Sinn dieses Textes. Wenn man sich für diese erfolgreiche Praxis interessiert - und das sollten Sie -, kann man sich darüber selbst informieren. 

 

Wir fordern von der Politik die gesetzliche Verpflichtung zur Umsetzung der gesamten Vorgehensweise dieser Praxis. Bisher gibt es nur die Möglichkeit "Elemente der Cochemer Praxis" umzusetzen. Es bringt aber nichts nur einen minimalsten Teil einer erfolgreichen Vorgehensstruktur anzuwenden! Und genau das kritisiert auch Herr Rudolph immer wieder!

 

Wenn das Modell flächendeckend eingeführt würde, so hätten Sie mehr als deutlich weniger kritisierende Kommentare.

 

Vor allem aber hätten die Kinder beide Eltern!

 

Und auch wenn die Vorgehensweise der Cochemer Praxis diese ist, aufkeimende Konflikte schon am Anfang ihrer Entstehung zu bearbeiten, so könnte die Handlungsweise dieser aber auch schon im Konflikt bestehende Elternteile wieder zu einem Minimalkonsens zusammenbringen. Man muss es nur wollen!

 

Und nun sind Sie gefragt Frau Ministerin!

 

Es bedarf keiner weiteren Studie. Sie sollten sich stattdessen mit den schon bestehenden und erfahrenen Institutionen und Personen zusammensetzen und das umsetzen was schon erfolgreich in einem Teil unseres Landes umgesetzt wurde.

 

In diesem Sinne...

Freundliche Grüße in meine Heimatstadt Schwerin!

Danny Reimann und das Team von www.Den-Kindern-Beide-Eltern.de

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14.05.2015

Am heutigen Vatertag wünschen wir allen Vätern einen hoffentlich schönen Tag mit den gemeinsamen Kindern / dem gemeinsamen Kind! Und sofern die Situation eine andere ist, wünschen wir viel Kraft und bitten niemals aufzugeben!

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10.05.2015

Heute ist Muttertag. Wir wünschen daher allen Mamis einen tollen Tag, hoffentlich im Kreis ihrer Familie! Und sollte aktuell Papa-Wochenende sein oder die Kiddies bei dem Papa wohnen, so hoffen wir mal das Papa so lieb ist und mit dem/den Kurzen Blumen pflücken geht um der Mami eine Freude zu machen. Wer sonst außer Mama und Papa kann den Kleinen beibringen wie man Familienleben lebt? Wer sonst kann ihnen zeigen wie man sich verhält wenn die Familie keine richtige Familie mehr ist? Mama bleibt immer Mama, genauso wie Papa immer der Papa bleibt!

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Am 25.04.2015, dem internationalen Tag der Eltern-Kind-Entfremdung, wurde diese Internetseite erstellt.

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Am 23.04.2015 fand ein Treffen interessierter Leute im Brauhaus Eutin statt. Vorab hatte ich schon regen Kontakt und auch ein Treffen mit einem Mitglied der Facebook-Gruppe welcher in der Nähe wohnt.

Wir vereinbarten diesen Termin, welchen ich erst eine Woche vor dem Stattfinden bewarb. Ich muss auch erst lernen zu werben.

Somit waren wir zu viert beim ersten richtigen Treffen. Es war sehr interessant miteinander zu reden und Ratschläge zu vermitteln. So blöd es vielleicht klingen mag: Aber es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass es Menschen gibt, die aufgrund eigener Erfahrungen und Erlebnisse Tipps und Ratschläge dem jeweils anderen geben kann. So, denke ich, haben sich die "Neuen" gefühlt.

Wir vereinbarten direkt einen neuen Termin, welcher unter News zu finden ist. Schön wäre es - so die einheitliche Meinung - wenn auch Mütter zu solchen Treffen kommen würden.

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12.04.2015 - Schreiben an den:

Deutscher Bundestag - Petitionsausschuss
Oberamtsrätin Tanja Liebich
Referat Pet 4 BMAS (Arb.) BMJV, BMZ
Platz der Republik 1
11011 Berlin

 

Sorgerecht der Eltern - Pet 4-18-07-40325-016264

 

Sehr geehrte Frau Liebich!

Vielen Dank für Ihr Schreiben vom 06.03.2015 welches mich am 13.03.2015 erreichte.
Sie erwähnen treffend in Ihrem Anschreiben, dass es sich bei der eingeholten Stellungnahme um eine Wiedergabe der aktuellen Rechtslage handelt. Diese Rechtslage war mir bei Einreichung meiner Petition bestens bekannt. Ich ging aber davon aus, dass eben genau diese aktuell gültige Rechtslage durch die Einreichung einer Petition in Frage gestellt wird, bzw ggf überarbeitet werden könnte, sofern gezeigt wird, dass hierzu öffentliches Interesse besteht.
Letztgenanntes konnte von mir leider nicht dargelegt werden, da die Petition nicht veröffentlicht wurde.
Ich denke das ich in meinem Schreiben beschrieben habe worum es mir geht. Ich hatte gehofft bzw gedacht, dass der Bürger mit einer Petition die Möglichkeit hat die Gesetzgebung zu beeinflussen. Scheinbar lag ich hierbei aber falsch.
Der namentlich nicht genannte Schreiber der Stellungnahme erwähnt zum einen den Begriff „Kindeswohl“. Dieser Begriff ist im gesamten Bundesgebiet nicht eindeutig beschrieben/erklärt. Man kann ihn als Grund für gewisse Sanktionen nutzen ohne ihn genauer zu beschreiben. Was ist das Kindeswohl? Für mein Verständnis ist es dem Wohl entsprechend, wenn sie (außer in Gewaltsachen) beide Elternteile behalten können. Dieses ist aber mithilfe der derzeitigen Rechtslage nicht geregelt.
Trotz des Inkrafttreten des Gesetzes über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG) ist in der Realität das Elternwohl immer noch über dem Kindeswohl – welches von Erwachsenen definiert wird - gestellt.
Die in einem familiengerichtlichen Verfahren beteiligten Professionen haben gar nicht die nötige Ausbildung um die Grundzüge des ebenfalls im Gesetz erwähnten Cochemer Modells umzusetzen. Es steht im erwähnten Gesetz geschrieben das „Elemente des sog. Cochemer Modells“ in die künftigen Verfahren einfließen müssen. Warum aber nicht die Cochemer Praxis selbst? Ich muss zugeben, dass ich meine Petition falsch formuliert habe. Im Grunde nach hätte ich eben genau diese Umsetzung - und zwar genau so wie sie von Herrn Richter a.D. Jürgen Rudolph mit initiiert wurde - per Petition fordern müssen.
Man gibt den Gerichten die Möglichkeit „Elemente des sog. Cochemer Modells“ einzusetzen, ohne Details - wie es im Cochemer Landkreis durchgeführt wird - darüber festzulegen. Warum legt der Gesetzgeber diese Praxis nicht einfach genau fest? Warum führt man nicht etwas ein, was im Landkreis Cochem-Zell extrem erfolgreich umgesetzt wurde? Eine Beschreibung dessen was zu tun ist, gibt es. Warum legt man vage Dinge fest, wenn es genauer geht?
Grundzüge umzusetzen sind Spielereien/Experimente mit dem Wohl der Kinder, zulasten der Kinder. Noch immer werden Verfahren nicht vor Beginn der Eskalation begonnen. Noch immer verlieren Kinder einen Elternteil, weil sich der Konflikt gefestigt hat. Und immer noch werden aus Unwissenheit/Planlosigkeit der beteiligten Professionen Verfahren nach alten Mustern geführt. Weil die entsprechenden Informationen fehlen!
Sie glauben doch nicht, nur weil im Gesetz steht, dass man Grundzüge der Cochemer Praxis umsetzen darf, dass automatisch jeder der Beteiligten Professionen weiß was er zu tun hat?
Ich bin enttäuscht darüber, das man vom Gesetzgeber mit so einem Brief wie dem Ihren abgehandelt wird!

Dennoch freundliche Grüße
Danny Reimann

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Veröffentlichung vom 15.03.2015 / Brief erhalten am 13.03.2015

 

Deutscher Bundestag - Petitionsausschuss - Referat Pet 4 BMAS (Arb.), BMJV, BMZ
Oberamtsrätin Tanja Liebich
Berlin, 06.03.2015 - Ihre Eingabe vom 21.12.2014

Sorgerecht der Eltern

 

Sehr geehrter Herr Reimann,

als Anlage übersende ich Ihnen die zu Ihrer Eingabe eingeholte Stellungnahme des Bundesministeriums für Justiz und für Verbraucherschutz mit der Bitte um Kenntnisnahme.

Die Ausführungen des Fachministeriums sind sachgerecht und geben die zurzeit geltende Rechtslage zutreffend wieder. Sie sind aus der Sicht des Ausschussdienstes des Petitionsausschusses nicht zu beanstanden.

Ihre Eingabe wird damit als abschließend beantwortet angesehen, sofern Sie sich nicht gegenteilig äußern. Ich bitte dann noch konkret mitzuteilen, was noch Gegenstand einer parlamentarischen Prüfung sein soll.

Mit freundlichen Grüßen
im Auftrag

Tanja Liebich

 

Stellungnahme des Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, vom 26.02.2015

Betreff: Sorgerecht der Eltern / familiengerichtliches Verfahren in Kindschaftssachen
Hier: Petition des Herrn Danny Reimann, 23701 Eutin, vom 21.12.2014

 

Der Petent regt die Einführung einer gesetzlichen Regelung an, wonach die Gerichte zu Beginn eines familiären Konflikts die Eltern in Mediationsgespräche zwingen können mit der Konsequenz, dass bei Nichtbefolgung der Anweisung die elterliche Sorge solange dem Jugendamt übertragen wird, bis die Eltern in der Lage sind, wieder miteinander zu kommunizieren.

 

Zur Petition nehme ich wie folgt Stellung:

Die Stärkung von konfliktvermeidenden und konfliktlösenden Elementen im familiengerichtlichen Verfahren war eines der Hauptanliegen der 2008 abgeschlossenen Reform des Familienverfahrensrechts (FGG-Reformgesetz, BT-Drucks. 16/6308, Seite 164). Die Neuregelungen führten mit Inkrafttreten des Gesetzes über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG) am 1. September 2009 zu einer Erweiterung der gerichtlichen Kompetenzen hinsichtlich einer einvernehmlichen Konfliktbeilegung in bestimmten Sorge- und Umgangsrechtsverfahren. Dazu gehörte auch die gerichtliche Anordnungskompetenz gegenüber den Eltern, die bereits Elemente der Mediation vorsah.

Mit dem am 26. Juli 2012 in Kraft getretenen Gesetz zur Förderung der Mediation (BGBl I 2012 Seite 1577) wurde diese gerichtliche Kompetenz im Hinblick auf die Konfliktbeilegung durch Mediation erweitert.

Die zentrale Vorschrift zum gerichtlichen Hinwirken auf Einvernehmen in Kindschaftssachen ist § 156 FamFG. Die das Petitum betreffende Regelung lautet in der geltenden Fassung: "Das Gericht soll in Kindschaftssachen, die die elterliche Sorge bei Trennung und Scheidung, den Aufenthalt des Kindes, das Umgangsrecht oder die Herausgabe des Kindes betreffen, in jeder Lage des Verfahrens auf ein Einvernehmen der Beteiligten hinwirken, wenn dies dem Kindeswohl nicht widerspricht. Es weist auf die Möglichkeiten der Beratung durch die Beratungsstellen und -dienste der Träger der Kinder- und Jugendhilfe insbesondere zur Entwicklung eines einvernehmlichen Konzepts für die Wahrnehmung der elterlichen Sorge und der elterlichen Verantwortung hin. Das Gericht kann anordnen, dass die Eltern einzeln oder gemeinsam an einem kostenfreien Informationsgespräch über Mediation oder über eine sonstige Möglichkeit der außergerichtlichen Konfliktbeilegung bei einer von dem Gericht bestimmten Person oder Stelle teilnehmen und eine Bestätigung hierüber vorlegen. Es kann ferner anordnen, dass die Eltern an einer Beratung nach Satz 2 teilnehmen."

Mit diesem gesetzlichen Instrumentarium soll das Familiengericht in jeder Lage des Verfahrens im Interesse des Kindeswohls auf ein konfliktlösendes Einvernehmen zwischen den Eltern und den anderen Verfahrensbeteiligten hinwirken. Das Familiengericht kann dabei in geeigneten Fällen mit seiner Anordnungskompetenz gegenüber den Eltern auch die außergerichtliche Beilegung des Rechtsstreits fördern.

Die Entziehung der elterlichen Sorge als gesetzlich vorgeschriebene Sanktion für elterliche Nichtteilnahme an Mediationsgesprächen ohne jegliche nähere Überprüfung wäre ein nicht gerechtfertigter Eingriff in das grundrechtlich geschützte Elternrecht des Artikels 6 Absatz 2 Satz 1 des Grundgesetzes (GG). Nach Artikel 6 Absatz 2 Satz 1 GG sind Pflege und Erziehung der Kind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Der Vorrang des elterlichen Rechts ist seitens des Staates zu beachten; Eingriffe in dieses Recht müssen dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit genügen (vgl. BVerfGE 107, 104, 118). Würde das elterliche Sorgerecht ohne nähre Überprüfung auf das Jugendamt übertragen, so würde dies jedenfalls nicht dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit genügen. Zudem würde das Kind belastet, indem es seine engste Bezugsperson als Sorgeberechtigten solange verliert, bis die Eltern wieder miteinander kommunizieren können.

Für den Fall, dass das Verhalten eines oder beider Elternteile eine Kindeswohlgefährdung darstellt und die Gefährdung nicht auf andere Weise behoben werden kann, hat das Gericht gemäß §§ 1666, 1666a des Bürgerlichen Gesetzbuches aber auch dem bzw. den betreffenden Elternteil(en) die elterliche Sorge ganz oder teilweise zu entziehen.

Gesetzgeberischer Handlungsbedarf besteht vor diesem Hintergrund nicht.

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Veröffentlichung vom 15.03.2015

 

Jürgen Rudolph, "Vater"/Mitbegründer des Cochemer Modells, Richter a.D. am Familiengericht Cochem (bis 2008), seit 2009 Rechtsanwalt in Koblenz

Zusammenfassung des terminlich vereinbarten Telefonats am 10.03.2015

 

Vor einigen Jahren las ich das Buch "Du bist mein Kind" von Herrn Jürgen Rudolph. Zufällig stieß ich im Internet u. a. auf dieses Buch und wurde dadurch auf die Cochemer Praxis aufmerksam. Damals entstand auch der Gedanke dieses Modell irgendwie unterstützen zu wollen. Jedoch fehlte mir die Zeit und Kraft. Letztere habe ich nun. An der Zeit mangelt es aber immer noch.
Dennoch werde ich das bisschen Zeit welche ich habe nun investieren.

Als der Zeitungsartikel über meine Petition im Januar veröffentlicht wurde, schickte ich einige Tage später eine Mail mit diversen Scans an Herrn Rudolph. Ich wollte mit ihm über den Inhalt meiner Petition und über das Cochemer Model reden. Letztendlich ist mein Grundgedanke nichts anderes als die Umsetzung des Modells.
Den Inhalt des Buches, in welchem die Praxis beschrieben wird, hatte ich leider nicht mehr in meinem Bewusstsein. Ich muss zugeben, dass ich das Buch selbst beim Erstellen meiner Petition und bis zum geführten Telefonat mit Herrn Rudolph gar nicht mehr "auf dem Schirm" hatte. Leider.

Mit der Kanzlei von Herrn Rudolph hatte ich schon einen Termin vorab für ein Gespräch vereinbart, welchen ich aber kurzfristig absagen musste. Nun aber rief ich ihn an unserem neu vereinbarten Termin am Dienstag, 10.03.2015 um 14 Uhr an.

 

Ich erklärte Herrn Rudolph, dass es mein Anliegen ist, das Modell flächendeckend einzuführen. Ich berichtete ihm vorab, was sich bisher seit Einreichung meiner Petition und Erscheinen des Zeitungsartikels getan hat und sagte ihm, dass man bedauerlicherweise aktuell bezüglich des Cochemer Modells leider nichts mehr hört/liest. Ich persönlich habe den Eindruck, als das es hierbei eine Art Stillstand gibt. Und ich wollte wissen weshalb der Gesetzgeber dieses Modell nicht gesetzlich festlegt, bzw was dagegen spricht.
Er antwortete mir, dass einfach aus Lethargie nichts passiert. Es sei ein langwieriger Prozess und es sei hier das Bundesparlament gefragt hierbei tätig zu werden um entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen. Aber scheinbar dauert es so lange, weil der Leidensdruck noch nicht im Bundestag angekommen ist. Dennoch hat Herr Rudolph den Eindruck, als das schon mehr passiert als noch vor wenigen Jahren. Aber es ist noch nicht genug!

"Was kann man selbst tun damit das schneller geht?", fragte ich ihn.
"Es wird nicht schneller gehen.", antwortete er daraufhin. Zunehmend haken die Medien aber nach. Kaum eine Woche vergeht, ohne dass er irgendwelche Anfragen bekommt. Und das wird der entscheidende Faktor sein. Die Medienpräsenz kann dafür Sorge tragen, dass dieses Thema immer aktuell bleibt.

Wir kamen dann auf das Thema "Doppelresidenz", welches Herr Rudolph ins Gespräch brachte.
Ich wandte ein, dass dieses doch aber nur funktionieren kann, wenn beide Elternteile miteinander kommunikationsfähig sind.
Aber das dementierte Herr Rudolph. Es gibt auch Länder, in denen diese Möglichkeit des Kindesaufenthalts Gesetz ist. Sogar vor allem dann, wenn die Eltern nicht in der Lage sind, sich zu einigen. Es sind Laienvorstellungen, insbesondere auch von den beteiligten Juristen, wenn man glaubt und behauptet dass eine Doppelresidenz nur funktioniert, wenn man gleiche Erziehungsvorstellungen hat.
Aber auch Fachleute gibt es, so wandte ich ein, welche so argumentieren würden.
Herr Rudolph sagte dazu, dass es auch Fachleute gibt, welche das Doppelresidenzmodell in strittigen Fällen befürworten. Weiterhin gibt es auch mittlerweile schon die ersten Gerichtsentscheidungen darüber. Drei mittlerweile, wo gegen den Willen des Elternteils dieses Modell umgesetzt wurde. Es funktioniert. Und das sind erste Schritte.

Wir kamen auf mein Thema. Die Zwangsmediation/-beratung, welche er ja in Cochem seinerzeit umgesetzt hatte.
In der Kürze eines Telefonats - und die Zeit muss nun mal eingeschränkt sein - konnte und wollte mir Herr Rudolph nicht sein Modell erklären. Er sagte mir, dass es ja nicht nur um Zwangsberatung ginge. Es ist ja noch viel mehr, welches damals bei ihnen verändert wurde.
Und so kamen wir dadurch auf sein Buch zu sprechen in dem die gesamte interdisziplinäre Technik ja sehr genau beschrieben ist.
Ich biss mir daher gedanklich in den Arsch, weil ich es aktuell nicht nochmal gelesen hatte, denn nun erinnerte ich mich daran, dass es zuhause im Regal steht.
Herr Rudolph sagte mir, dass dieses Buch eigentlich eine Anleitung sei, welche man nur umzusetzen braucht.
Er sagte dazu, dass sich seit Erscheinungsdatum des Buches (2007) schon einiges getan hat. Zwei Jahre danach ist das FamFG in Kraft getreten wo auch ein bisschen vom Modell mit drinnen ist. Und auch die Medienintervention ist auch erheblich mehr geworden.
Er sagte noch, dass immer wieder Aktionen aufblühen und dann doch wieder implodieren. Es gibt immer wieder Protagonisten welche sich bemühen, aber vieles steht und fällt mit denen. Es beruht halt alles auf Freiwilligkeit und daher sollte es lieber verpflichtend gesetzlich verankert werden.
Was man nun also tun muss, damit die Zustände sich verbessern, dazu gibt es die Anleitung also schon.
Aber warum es politisch nicht weitergeht, bzw umgesetzt wird?
Er sagte dazu, dass es unumgänglich ist, dass die Bevölkerung für dieses Thema sensibilisiert werden muss. Die Präsenz dessen ist sehr wichtig, damit der Gesetzgeber sich darum irgendwann kümmert.
Es gibt ja schon viele Gruppen/Vereine/Initiativen, welche sich mit diversen Themen in Kindschaftsangelegenheiten auseinandersetzen und dafür einstehen. Kongresse mit beteiligten Professionen gibt es. Auch Fort- und Ausbildungsveranstaltungen gibt es, welche den Prozess fördern und das Thema präsent halten. Und das alles trägt dazu bei, dass sich der Gesetzgeber früher oder später mit dem Thema näher beschäftigen wird und muss.

Wir sprachen dann über diverse Vereine/Veranstaltungen, in welchen Herr Rudolph bisher schon mal Gast war. Er empfahl jedem Interessierten sich damit zu beschäftigen und unterstützend mitzuwirken. Man muss ja nicht gleich Mitglied werden, aber aktiv werden kann jeder.
Übrigens sind auch z.B. Großeltern vielfach betroffen und werden aus dem Leben ihrer Enkelkinder ausgeschlossen. Es gibt sehr viele Gruppen bei denen man sich Informieren und mithelfen kann, diese Themen in die Öffentlichkeit zu tragen. Herr Rudolph denkt, dass eine zunehmende Vernetzung der Gruppen den Einfluss auf den Gesetzgeber vergrößern wird.

Wir kamen dann wieder auf den Zwang von Beratung zu sprechen.
Herr Rudolph sagte, dass das FamFG die Beratung leider als ein "Kann" und nicht als ein "Muss" beschreibt. Wobei in anderen Ländern dieses unabdingbar ist.
Er erzählte von den Gerichten in Kalifornien (USA), wo der Zwang der Beratung mit Erfolg umgesetzt wird.
Aber in Deutschland sind wir leider nicht so weit. Wir sind ein hierarchisch autoritär orientiertes Land, wo Kinder schlechte Karten haben, bzw nicht viel zählen.
Ich erzählte Herrn Rudolph, dass die Direktorin unseres Amtsgerichtes nichts von Zwang hält und dadurch keinen Erfolg sieht. Die Antwort war, "Dann müssen Sie sie einfach in die Ausbildung schicken!"
Gleichzeitig hatte Frau Wege mir damals geraten, doch mal zu schauen, wie es im Ausland läuft. Sie wusste wie auch ich nicht, ob es woanders vielleicht doch mit Druck/Zwang gehändelt wird und wäre auf die Ergebnisse schon interessiert. Das zeigte mir, dass sie sich mit ihrer Festlegung eigentlich gar nicht so sicher sein konnte.
Herr Rudolph sagte dazu, dass man darüber diskutieren kann ohne Ende, ob es sinnvoll ist ein Zwangsmodell einzuführen oder nicht. Ein gemeinsames Ergebnis wird man nicht finden können. Es wird sicherlich unterschiedliche Meinungen dazu geben.
Man konnte auch damals darüber diskutieren, ob es sinnvoll ist einen Führerschein zu haben oder nicht, bevor man sich motorisiert im Straßenverkehr bewegen kann. Auch hier gab es Befürworter und Gegner seinerzeit. Und man fühlte sich im Straßenverkehr nicht wohl. Und nun akzeptieren wir die damals politische demokratische Entscheidung und wissen dass diese richtig war.
Herr Rudolph berichtete mir ein weiteres Beispiel aus Sacramento der Hauptstadt von Kalifornien, wo er bei Gericht hospitiert hat.
Und um es nun kurz zu machen: Es macht keinen Sinn über gewisse Dinge zu diskutieren. Man kann seine Meinung gerne haben, auch wenn man unterschiedlicher Auffassung ist. Aber darüber zu diskutieren, ob wir Verantwortung unseren Kindern gegenüber haben sollten oder nicht; oder vielleicht nicht dürfen, ist unsinnig! Wir schulden es unseren Kindern ihnen gegenüber Verantwortung zu haben! Wir schulden es ihnen, uns in Beratung zu begeben um ihnen Eltern sein zu können! Das ist eine Grundhaltung! Das ist eine Lebenseinstellung! Kann man darüber diskutieren?

Herr Rudolph ermutigte mich und alle Interessierten sich mit Anderen zusammen zu tun.
Mir sagte er, dass ich gerne versuchen sollte mich mit den Professionen (Anwälte, Richter, Beratungsstelle, Jugendamt, Gutachter) zu vernetzen und eine Informationsveranstaltung zu initiieren. Das ist etwas, was ich eigentlich fast schon aufgegeben hatte.

Das Gespräch fand nun nach dieser halben Stunde auch ein Ende.

Ich bedankte und verabschiedete mich und ich freute mich, dass ich mit einem Menschen telefoniert hatte, von dem sehr viel mehr Menschen etwas lernen könnten, wenn sie denn wollten.

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Veröffentlichung vom 15.03.2015

 

Deutscher Bundestag - Petitionsausschuss - Referat Pet 4 BMAS (Arb.), BMJV, BMZ
Oberamtsrätin Tanja Liebich
Berlin, 19.01.2015 - Ihre Eingabe vom 21.12.2014

Sorgerecht der Eltern

 

Sehr geehrter Herr Reimann,

für Ihre Petition mit der ID-Nummer 56517 danke ich Ihnen.

Um eine umfassende inhaltliche Prüfung Ihrer Eingabe vornehmen zu können, ist es zunächst erforderlich, dass der Ausschussdienst von dem für Ihr Anliegen fachlich zuständigen Bundesministerium eine Stellungnahme anfordert. Sobald der Sachverhalt unter Berücksichtigung dieser Stellungnahme aufgeklärt und die Rechtslage beurteilt ist, erhalten Sie weitere Nachricht.

Um Petitionen auf der Internetseite des Deutschen Bundestages sachgerecht präsentieren zu können, ist es schon angesichts der Vielzahl der Eingaben nicht möglich, allen Veröffentlichungswünschen nachzukommen. Zu berücksichtigen ist insbesondere, inwieweit eine Bitte oder Beschwerde ein Anliegen von allgemeinem Interesse zum Gegenstand hat und ob sich Anliegen und Darstellung für eine sachliche öffentliche Diskussion eignen. Zudem soll sich in der Auswahl der veröffentlichten Eingaben eine Vielfalt von Themen und unterschiedlichen Sichtweisen möglichst viele Petenten widerspiegeln.

Vor dem Hintergrund der vorgenannten Erwägungen konnte Ihrer Bitte, Ihre Eingabe auf der Internetseite des Petitionsausschusses zu veröffentlichen, nicht entsprochen werden.

Damit ist keine Bewertung Ihres Anliegens verbunden. Das Ergebnis des Petitionsverfahrens hängt allein vom Inhalt der Petition ab und nicht von einer möglichen Zahl von Unterstützern oder Gegnern. Ich versichere Ihnen, dass Ihre Petition ebenso sorgfältig und gründlich geprüft wird wie jede an den Deutschen Bundestag gerichtete Eingabe.

Personenbezogene Daten werden unter Wahrung des Datenschutzes gespeichert und verarbeitet.

Mit freundlichen Grüßen
im Auftrag

Tanja Liebich

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Am 01.03.2015 veröffentlichte ich den Mailverkehr zwischen Frau Richterin Julia Scherf und mir.

 

Julia Scherf ist Richterin im Gerichtsbezirk Itzehoe. Aber auch aus dem TV ist sie sicherlich einigen Lesern hier ein Begriff.
Ich sah sie seinerzeit in einer Talkshow. Und daraus entstand der Wunsch, sie einmal anzuschreiben. Dieses tat ich dann via Facebook.

 

14.01.2015
Hallo Frau Scherf!
Ich habe Sie seinerzeit bei "Menschen bei Maischberger" gesehen und fand Ihre Einstellung und Aussagen sehr gut.
Und nun möchte ich Sie bitten, meine kürzlich erstellte Seite zu besuchen und ggf als Unterstützerin dabei zu bleiben.
Lassen Sie sich bitte nicht vom Namen der Gruppe irritieren. In den dort zu lesenden Kommentaren klärt es sich auf. Ich kämpfe nicht für Väter! Ich kämpfe mit einer Petition für mehr gerichtliche Entscheidungsbefugnisse! Ich kämpfe für eine verpflichtende Umsetzung des Cochemer Modells. Bitte nehmen Sie sich daher die Zeit und besuchen Sie diese Seite! Vielen Dank!
Freundliche Grüße!
Danny Reimann

 

10.02.2015
Lieber Herr Reimann, tut mir leid, dass es so lange gedauert hat, aber ich wollte mir tatsächlich Zeit nehmen und um Moment wirbeln wir noch dazu hier in der Redaktion ziemlich wegen der Dreharbeiten für die neue Staffel "Justice". Ihre Petition werde ich nicht unterstützen, auch wenn ich Ihr Ansinnen - die Mediation im familiengerichtlichen Verfahren zu stärken - sehr gut finde. Das was sich umsetzen lässt, ist meines Erachtens aber schon getan. Mehr Zwang würde dem Mediationsverfahren nicht entsprechen.
Mediation ist ein Verfahren, bei dem die Parteien mit Hilfe eines oder mehrerer Mediatoren freiwillig und eigenverantwortlich eine einvernehmliche Beilegung ihres Konflikts anstreben. Nach § 1 Abs. 1 MediationsG ist notwendig, dass die Parteien im Verfahren freiwillig eine einvernehmliche Konfliktlösung anstreben. Teilnahme, Fortführung und Beendigung (vgl. § 2 Abs. 5 S. 1 MediationsG) einer Mediation sind von einem autonomen Entschluss der Parteien abhängig. Lässt sich eine Partei nicht tatsächlich auf die Mediation ein, kann deren besonderer Verhandlungsansatz nicht zum Erfolg führen. Dementsprechend hat der Mediator nach § 2 Abs. 1 MediationsG sich davon zu überzeugen, dass die Medianden freiwillig an der Mediation teilnehmen.
Obwohl nach Art. 5 Abs. 2 MedRL möglich, sehen die Prozessordnungen, auch für den Zivilprozess, nicht vor, dass das Gericht die Parteien zu einem entsprechenden Verfahren verpflichten kann: weil bei erzwungener Teilnahme an einer Mediation oder einem sonstigen außergerichtlichen Konfliktlösungsverfahren nur geringe Aussichten auf eine Einigung bestehen. Friedliche Einigung aus Zwang - das beisst sich. Außerdem hält der Gesetzgeber die Vermeidung einer richterlichen Streitentscheidung nicht per se für vorzugswürdig.
Anders im Familienverfahrensgesetz, wo nach §§ 156 Abs. 1 FamFG das Gericht auf Möglichkeiten der Beratung durch die Beratungsstellen und -dienste der Träger der Kinder- und Jugendhilfe insbesondere zur Entwicklung eines einvernehmlichen Konzepts für die Wahrnehmung der elterlichen Sorge und der elterlichen Verantwortung hinweisen muss. Das Gericht kann auch anordnen, dass die Eltern einzeln oder gemeinsam an einem kostenfreien Informationsgespräch über Mediation oder über eine sonstige Möglichkeit der außergerichtlichen Konfliktbeilegung bei einer von dem Gericht benannten Person oder Stelle teilnehmen und eine Bestätigung hierüber vorlegen. Und es kann anordnen, dass die Eltern an einer Beratung teilnehmen. Dass der Gesetzgeber darauf verzichtet hat, dies mit Zwangsmitteln zu belegen zeigt, dass ein Gespräch in einer Mediation, erzwungen durch Zwangsgeld oder Vorführung, nicht viel bringen kann.
Allerdings zeigen die Zahlen, dass diese außergerichtliche Konfliktlösung von immer mehr Eltern gut und gerne angenommen wird. Hoffentlich bleibt das so und wird besser. Sich dafür einzusetzen und auf die Möglichkeiten der Mediation hinzuweisen - wie Sie es ja auch machen - ist wichtig. Nur Zwang durch gesetzliche Verpflichtung ist meines Erachtens der falsche Weg. Dennoch: alles Gute und viel Erfolg!

 

18.02.2015
Hallo Frau Scherf!
Vielen Dank dafür das Sie sich die Zeit genommen haben so ausführlich zu antworten.
Ich muss Ihre Meinung akzeptieren, denke dennoch weiterhin anders darüber.
Mir ist nicht bekannt, dass jemals versucht wurde - über einen langen Zeitraum - verpflichtende Mediationen anzustreben. Somit gibt es keine repräsentativen Meinungen, welche dagegen sprechen könnten.
Sie beziehen sich in Ihrer Mail auf diverse Paragraphen bzw Gesetze. Es mag sein, dass mein Anliegen sich mit den bereits bestehenden Paragraphen "beißt". Auch mag es sein, dass mein Wunsch nicht mit der Begrifflichkeit "Mediation" konform geht, da diese ja Freiwilligkeit voraussetzt. Dann eben kann man meiner Forderung auch einen anderen Namen geben.
Ich habe diese Initiative genau aus dem Grund in die Wege geleitet, weil ich genau weiß, dass mir das seinerzeit geholfen hätte. Um das genauer zu erklären, müsste ich jetzt duzende Seiten schreiben.
Es ist sicherlich so, dass die an familienrechtlichen Streitigkeiten beteiligten Institutionen vieles Mögliche tun, um Konflikte zu mindern oder beizulegen. Sicherlich werden einige - vielleicht auch viele - Gerichte auch alles gesetzlich Mögliche tun, um dieses Ziel zu erreichen. Und ich habe nichts dagegen, wenn diese Stellen ihren Weg genau so weitergehen. Ich möchte den Gerichten nur die Möglichkeit verschaffen, ihre bisherigen Grenzen überschreiten zu dürfen.
Sie wissen selbst, dass es Elternteile gibt, die ihre Kinder als Waffe gebrauchen und alles daran setzen, ihnen den anderen Elternteil vorzuenthalten. Ich bin felsenfest davon überzeugt, würde man ihnen androhen ihnen die Kinder bzw das Kind wegzunehmen, wäre die Denk- und Handlungsweise ganz schnell eine andere. Die Arbeit bis dahin (vom Drohen bis zur Einigung der Elternteile) ist dann sicherlich ein sehr langer Weg. Vielleicht ein Weg über Jahre. Und dieser würde mit den bisherigen personellen und finanziellen Kapazitäten der Vermittlungsstellen nicht zu bewältigen sein. Aber das zu organisieren, hier wäre auch der Gesetzgeber gefordert.
Ich wollte bezüglich meinem Weg/meiner Forderung niemals meine persönliche Geschichte erwähnen. Denn in meiner Sache kann nicht mehr geholfen werden. Dennoch: Ich habe seit ziemlich genau vier Jahren keinen Kontakt zu meiner Tochter. Der Kontakt brach relativ abrupt ab. Meine Tochter klebte bis zuletzt regelrecht an mir und wollte mich nicht mit Dritten teilen. Ich kenne sie und ich kenne meine Exfrau ganz genau. Ich weiß, was sie getan hätte, hätte man ihr damals aufgrund ihrer Manipulationen gegenüber meiner Tochter entsprechend gedroht. Eine Mutter möchte ihre Kinder nicht verlieren. Und meine Exfrau schon gar nicht.
Sie hätte entgegen ihrer sich eingebildeten Meinung über mich, diese zugunsten des Friedens geändert. Dieses hätte anfangs auch nicht wirklich lange gedauert. Aber stattdessen gab ihr der Gesetzgeber durch seine nur möglichen Handlungsweisen die Gelegenheit ihre Meinung zu festigen, unsere Tochter zu manipulieren und einen vorerst unveränderbaren Zustand herzustellen. Und hierfür wurde ihr kein einziger Stein in den Weg gerollt. Und das nur, weil man niemanden zwingen kann! Weil eine Mutter nicht will, muss der Vater sein Kind verlieren. Das ist meine Realität! Das ist es, was der Gesetzgeber zulässt! Und dagegen gehe ich vor!
Ich erwarte nicht, dass Sie meinen Text weiter kommentieren. Würde mich aber freuen, wenn Sie es dennoch tun würden. Ich akzeptiere Ihre Meinung zu meinem Weg. Ich fand die Argumente, bzw Ihre Mail auch sehr hilfreich für meine Sache. Ich bin dankbar über Kritik und Gegenmeinungen. Sie helfen auch mir, meinen Weg zu überdenken und ggf neu zu gestalten. Daher würde ich Sie bitten die Erlaubnis zur Veröffentlichung auf meiner Seite zu geben.
Freundliche Grüße Danny Reimann

 

20.02.2015
Lieber Herr Reimann, meine letzte Mail dürfen Sie gern auf Ihre Seite stellen. Das Sie keinen Kontakt mehr zu Ihrer Tochter haben, tut mir sehr leid und ich hoffe für Sie, dass sich das eines Tages ändern wird.

 

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28.01.2015

In einer jeweils sehr entspannten Atmosphäre fanden heute die zwei Gespräche bei Gericht und im Kreishaus/Jugendamt statt.

Alle Gesprächspartner nahmen sich sehr viel Zeit für mein Anliegen und es war deutlich zu merken, dass sie es gerne taten!

Direktorin Frau Wege und eine ihrer Richterkolleginnen - dessen Name ich leider nicht aufgeschrieben hatte - beantworteten gerne meine Fragen und informierten mich über sehr viele Hintergründe ihrer Arbeitsweisen, über die man als "Normalbürger" eigentlich gar nicht nachdenkt. Ich war überrascht über die Offenheit und Informationsfreude, welche auch im Gespräch danach Herr Grüter vom Jugendamt zeigte.

Über alle besprochenen Inhalte möchte ich hier nicht schreiben. Es wäre einfach zu viel. Meine Fragen, welche ich vorab in einem vorbereitenden Gesprächsprotokoll aufgeschrieben hatte, wird Frau Wege in der kommenden Woche per Mail beantworten. Sie bot es mir an, sodass wir uns heute entspannt über mein Anliegen und meine Fragen unterhalten konnten, ohne dass dieses Gespräch gestört würde durch das überlegen von zusammengefassten Formulierungen.

Herrn Grüter bat ich dann, nach Erhalt der Antworten von Frau Wege, selbst einige wenige zusammengefasste Sätze unter das Protokoll zu schreiben.

Mir war es sehr wichtig, dass ich gegenüber meinen Gesprächspartnern betonte, dass ich nicht in der Position stehe, die Arbeitsweisen der Gerichte und des Jugendamtes zu kritisieren. Dieses tun viele Menschen, weil sie ihr eigenes sich selbst angedachtes Recht durchsetzen möchten, dann aber teilweise nicht die Unterstützung bekommen, welche sie sich erhofften. Dadurch kommt es immer wieder vor, dass sogar Einzelpersonen (Jugendamtsmitarbeiter, Richter/-innen) persönlich öffentlich kritisiert werden.

Dieses ist meiner Meinung aber falsch! Denn der Kritisierende ist oft nicht in der Lage oder gewillt, objektiv die Position seines Gegenübers zu reflektieren.

Daher kann ich allen Menschen, welche sich Streitsituationen mit Beteiligung der hier erwähnten Behörden befinden nur raten, das Gespräch zu suchen! Ich habe die Erfahrung gemacht, dass niemand, welcher ein Bedürfnis hat, bzw näheres wissen möchte, abgelehnt wird.

 

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28.01.2015 – 10 Uhr – Frau Hanna Wege, Direktorin des AG Eutin und Mediatorin

 

Sehr geehrte Frau Wege!

 

Vielen Dank dafür, dass Sie sich Zeit für meine Fragen genommen haben!

 

In den von mir vorab an Sie geschickten Unterlagen haben Sie gesehen, dass ich mich für eine gesetzliche Verpflichtung zur Umsetzung des Cochemer Modells einsetze.

 

Es ist mir sehr wichtig vorab zu erwähnen, dass ich nicht hier bin, um das Gericht oder - nachher in meinem nächsten Termin - das Jugendamt zu kritisieren!

Ich bin mir sicher, dass die staatlich organisierten Stellen, wie Gericht und Jugendamt, alles ihnen mögliche tun, um Konflikte zu lösen.

Die einzige Kritik die ich habe ist - und dessen bin ich mir sehr sicher -,dass es zu wenig personell besetzte Stellen in diesen Bereichen gibt, welches aber nur vom Gesetzgeber her geändert werden könnte.

 

Im Gespräch mit Rechtsanwalt Deuster aus Eutin in der vergangenen Woche, habe ich ja bereits meine zentrale Frage (Was braucht es, um das Modell nach meinen Vorstellungen umsetzen zu können?) beantwortet bekommen.

 

Gesetzlich ist somit niemand verpflichtet das Modell anzunehmen. Nur auf Freiwilligenbasis kann es in Teilen umgesetzt werden.

 

Sie selbst haben sicherlich viele Erfahrungen mit sich im Konflikt befindlichen Elternteilen machen müssen. Sie haben erlebt und erleben es mit Sicherheit immer noch, dass es immer wieder Fälle gibt, die nicht zufriedenstellend gelöst werden können. Und das zum Nachteil der Kinder, welche dann sehr häufig einen Elternteil verlieren. Und das möchte ich verhindern! Daher werden Sie verstehen können, dass ich mich für meine Sache engagiere.

 

Ich frage Sie:

Was halten Sie von dem Cochemer Modell?

Oder anders formuliert: Was würden Sie davon halten, wenn Elternteile mit Androhung bei Ablehnung dessen ihr Sorge- und Umgangsrecht zu verlieren, gezwungen werden, Mediationsgespräche wahrzunehmen?

 

Antwort:

Vom Cochemer halte ich – in dafür geeigneten Fällen  - sehr viel.

Von Zwangsmediation halte ich allerdings grundsätzlich nichts.

Ich bin selbst ausgebildete Mediatorin und habe einige Erfahrung in diesem Bereich. Ich bin daher in dieser Hinsicht gegenüber Zwang zur Mediation sehr skeptisch. Mediation kann meiner Meinung nur funktionieren, wenn sie auf Freiwilligkeit basiert. Nur dann sind die Konfliktparteien bereit, sich zu öffnen und ihr Problem mit ihrem Gegenüber zu bearbeiten.

Unterscheiden muss man allerdings Mediation und Beratung. Zu einer Beratung kann man Eltern auch bereits nach der geltenden Rechtslage gegen ihren Willen verpflichten. Dies geschieht auch immer wieder. Allerdings scheitern auch Beratungen häufig, wenn Eltern hierzu keine innere Bereitschaft haben. Eine Durchsetzbarkeit durch Zwangsmittel hat der Gesetzgeber bisher m.E. aus guten Gründen nicht vorgesehen.

In manchen Fällen macht es aber schon Sinn, einen gewissen Druck aufzubauen. Auch ich weise als Familienrichterin in Verhandlungen schon mal ernsthaft darauf hin, das Sorge- oder Aufenthaltsbestimmungsrecht entzogen werden können, wenn ich den Eindruck habe, dass eine Beeinflussung des Kindes oder eine Umgangsverweigerung eines Elternteils stattfindet.

Es wäre sehr wünschenswert, wenn alle Eltern aus Verantwortungsgefühl für ihre Kinder sich trotz eines bestehenden Paarkonflikts bereit erklären würden, in eine Mediation oder Beratung zu gehen.

 

Ich persönlich kann mir keine Alternativen zum Zwang vorstellen und glaube schon, dass das Androhen andernfalls das Sorgerecht zu verlieren, wirken könnte.

Aber ich akzeptiere selbstverständlich Ihre Meinung dazu.

 

Sie wissen, dass ich eine Petition in die Wege geleitet habe. Es ist hierbei sehr wichtig, dass ich viele Stimmen hinter mir habe, welche dem Gesetzgeber zeigen, dass öffentliches Interesse für diese Sache besteht. Und vor allem würde es mir dienen, wenn es Unterstützer aus den fachlichen Kreisen hierzu geben würde.

 

Ich möchte daher von Ihnen wissen:

Unterstützen Sie mein Engagement und sind Sie bereit, dieses öffentlich kundzutun?

 

Antwort:

Ich unterstütze ihr Engagement nur in Hinsicht auf das Cochemer Modell.

Öffentlichkeitsarbeit machen wir aus Gründen der Unabhängigkeit nur im eigenen Namen für die Justiz.

 

Unabhängig von, bzw parallel zu meiner Petition, habe ich das Interesse, das Modell hier in Eutin einführen zu wollen.

Nun habe ich von Herrn Rechtsanwalt Deuster sowie von Herrn Dipl.-Psychologen Felix Wörner von der psychologischen Beratungsstelle für Familien- und Lebensfragen erfahren, dass die beteiligten Fachleute so etwas in der Art in Eutin schon eingeführt haben.

 

Frage:

Mögen Sie mir hierzu Näheres schildern?

 

Antwort:

Wir haben beim AG Eutin das sog. Eutiner Modell eingeführt, das die Grundsätze des Cochemer Modells übernommen hat und mit den örtlichen verfahrensbeteiligten Fachleuten (Rechtsanwälte, Jugendamt, Beratungsstelle, Verfahrensbeistände) kommuniziert ist.

M.E. sind wir hier in Eutin schon relativ weit.

Eltern müssen in die Elternverantwortung zurückgeholt werden im Interesse ihrer Kinder. Sie müssen lernen wieder gemeinsam zu reden und Entscheidungen für die Kinder zu treffen.

Vor allem die Kinder leiden unter dem Streit der Eltern. Daher haben wir uns beim Amtsgericht Eutin bereits vor einigen Jahren zusammengesetzt und überlegt, wie wir solche strittigen Fälle im Interesse der Kinder besser bearbeiten können.

Bereits in dem ersten Ladungsschreiben vom Amtsgericht Eutin an die Eltern sowie an die Anwälte zu Beginn eines Sorge- oder Umgangsrechtsverfahrens, wird auf die Interessen der Kinder hingewiesen  und an das elterliche Verantwortungsgefühl appelliert.

Das Jugendamt wird gebeten, im ersten Termin zunächst nur mündlich zu berichten, um eine zu frühe einseitige Festlegung durch schriftliche Berichterstattung möglichst zu vermeiden.

Gelingt im ersten Termin keine Einigung, werden die Eltern häufig durch das Gericht aufgefordert, zeitnah eine Beratungsstelle aufzusuchen. Sollte die Einschaltung von Gutachtern und Verfahrensbeiständen erforderlich sein, werden diese häufig damit beauftragt, Einvernehmen zwischen den Eltern herzustellen.

Wir haben in Eutin schon einige öffentliche Veranstaltungen gehabt, welche das Eutiner Modell auch der örtlichen Anwaltschaft näher bringen sollten.

Die Familienrichter stehen hinter dem Modell, die örtliche Anwaltschaft größtenteils auch. Der Erfolg des Verfahrens ist allerdings immer vom Einzelfall abhängig. Falls einer der Beteiligten nicht im Sinne des Cochemer Modells konsensorientiert mitwirkt, besteht weiterhin die Gefahr der Eskalation und damit der weiteren Belastung der betroffenen Kinder.

 

Ich habe trotz der bisher geführten Gespräche immer noch das Gefühl oder besser gesagt eher die Befürchtung, dass die bisher lobenswerterweise freiwillig initiierten Vorgehensweisen doch irgendwann wieder in Vergessenheit geraten und man in die alten Muster zurückfällt. Ich kann mir auch vorstellen, dass von eigentlich fachlicher Seite es immer einige Leute geben wird, die einen friedvollen Weg zur Einigung nicht einschlagen wollen. Ich glaube daher, dass es nur funktionieren kann, wenn man sich immer wieder in Gesprächsrunden begibt und die Erfahrungen bespricht. Das tun Sie ja, soweit ich es mitbekommen habe. Aber ich denke es würde besser funktionieren, wenn dieses regelmäßig und öffentlich geschieht. Ich weiß, dass dieses ungewohnt klingt. Aber wenn man sich zu etwas entschließt und man weiß, dass es hierbei "Beobachter" gibt, dann - und auch davon bin ich überzeugt - gibt man sich mehr Mühe das Besprochene umzusetzen.

 

Es ist nun mal so, dass der Weg zu einer friedvollen Einigung ein sehr schwieriger ist. Und es kommt immer auf die Freiwilligkeit der Streitpartner an das eben von Ihnen Beschriebene umzusetzen, bzw hier mitzuziehen. Dieses ist in der Realität doch leider eher selten.

 

Vor allem die Anwaltskanzleien sind meiner Meinung nach deshalb hier gefragt, eine für beide Seiten - mit den Kindern mittendrin - und somit gemeinsam tragbare Lösung, bzw Ausweg aus dem Konflikt zu finden.

Wenn Eltern nicht in der Lage sind - und das möchte ich hier hochkritisierend sagen, denn man kann, wenn man es will -, sich für ihre Kinder zusammenzureißen und sich bewusst machen, dass sie beide verantwortlich für die Entwicklung, für das Glück ihres Kindes/ihrer Kinder sind, dann muss ihnen jemand den richtigen Weg zeigen!

 

Frage:

Mögen Sie das kommentieren?

 

Antwort:

Es gibt regelmäßige Runden im AG Eutin und im JA, auch unter Beteiligung von Verfahrensbeiständen und Vertretern der Beratungsstellen, in denen die Erfahrungen besprochen werden. Gelegentlich gibt es auch öffentliche Veranstaltungen mit den Rechtsanwälten.

 

Nehmen wir einmal an, das Cochemer Modell wäre bereits flächendeckend bindend eingeführt.

 

Frage:

Welche Gegner würde es Ihrer Meinung nach geben? Mit welchen Argumenten?

Gibt es überhaupt etwas, was dagegen spricht?

 

Antwort:

 

Es gibt Verbände von allein erziehenden Müttern und Frauenhäuser, die das Verfahren kritisch sehen. Dies gilt insbesondere, wenn trotz Verdacht auf Gewalt, und sexueller Nötigung sowie Alkohol-und Drogenmissbrauch Gerichte mit dem Cochemer Verfahren arbeiten und dadurch möglicherweise die Gefahren, die von dem anderen Elternteil in der Vergangenheit ausgegangen sind und zukünftig ausgehen, nicht hinreichend würdigen. Wir versuchen das beim Amtsgericht Eutin zu vermeiden, weil wir die Sorgen in diesen Fällen sehr ernst nehmen.

 

Ich danke Ihnen für dieses Gespräch Frau Wege!

 

Herrn Grüter vom Jugendamt schickte ich die Zusammenfassung vom Gespräch mit Frau Wege zu mit der schon vorab vereinbarten Bitte, auch eine kurze Stellungnahme/Meinung für mich zu schreiben. Leider aber bekam ich keine Rückmeldung mehr von ihm.

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22.01.2015 - Gespräch mit Rechtsanwalt Heiko Deuster - Eutin, sowie Herrn Dipl.-Psychologen Felix Wörner von der psychologischen Beratungsstelle für Familien- und Lebensfragen Eutin

 

Am 11.01.2015, der Tag, an dem der Bericht über meine Petition in den Lübecker Nachrichten veröffentlicht wurde, war Herr Rechtsanwalt Heiko Deuster aus Eutin der Erste, welcher sich bei mir per E-Mail meldete.

 

Er stellte sich in seiner Mail selbst als Fachanwalt für Familienrecht und seit langer Zeit auch als Verfechter der Inhalte des Cochemer Modells vor. Ebenfalls befürwortet er - wie er schrieb - umgangsbegleitende Gespräche und Mediation in strittigen Familiensachen und befasst sich daneben aber auch inhaltlich intensiv mit Sachverständigengutachten. In unserem Gespräch heute berichtete er mir auch über seine Vorgehensweisen bezüglich von eingesetzten Gutachtern. Dieses fand ich hochinteressant.

 

Kritisch sieht er - und hat die Erfahrung leider schon viel zu häufig machen müssen - dass die Beteiligten (auch die Anwälte) das Gefühl vermitteln, gar kein Interesse an einer Einigung oder einer vernünftigen Regelung haben, die das Kindeswohl in den Mittelpunkt rücken.

 

Unabhängig davon, welcher der jeweils Beteiligten diese falsche Vorgehensweise für sich beansprucht, so müssen solche Handlungen und Denkweisen dringend verhindert werden!

 

Herr Deuster begründet diese nicht dem Kindeswohl entsprechenden Vorgehensweisen aus seinen Beobachtungen damit, dass teilweise die Mandanten nach ihrer Trennung vom ehemaligen Lebenspartner gern Ihre Machtposition (die Kinder vorzuenthalten) behalten wollen, um ein Druckmittel zu haben oder den anderen nachträglich leiden zu lassen. Teilweise liegt es aber auch daran, dass schlichtweg der falsche Antrag gestellt wird oder durch zu viel "schmutzige Wäsche" von Anfang an der Weg zu einer Einigung verbaut wird.

 

Herr Deuster schrieb mir in seiner Mail, dass es durchaus so ist, dass das jeweilige Gericht die Beteiligten "zwingen" kann miteinander zu reden, wenn auch derzeit nicht in einem obligatorischen Mediationsgespräch; dann muss das Verfahren aber auch in dieser Hinsicht und mit dieser Absicht begonnen werden, und das wäre in großen Teilen durch alle Beteiligten steuerbar.

 

Zuletzt bot mir Herr Rechtsanwalt Deuster in seiner Mail seine Hilfe an. Zitat: "Ich würde Ihnen und Menschen (es trifft auch mehr Frauen, als manche denken), die ähnliches erfahren haben oder durchleiden wie Sie, bei denen es evtl noch nicht "zu spät" ist gern helfen, wenn ich kann.

 

Und er darf!

 

Mit Herrn Deuster verabredete ich mich auf ein Treffen zwecks Gespräch/Interview für den heutigen Donnerstag dem 22.01.2015 um 12 Uhr. Ich besuchte Herrn Deuster in seiner Kanzlei in Eutin.

 

Wir sprachen vorerst allgemein über mein Vorhaben und seine mögliche Beteiligung daran.

 

Es war sehr interessant seine Sicht der Dinge zu erfahren. Ich selbst bin ja auf ganzer Linie Laie in dieser Materie und wage mich an etwas ran, wovon ich eigentlich keine Ahnung habe.

 

Herr Deuster machte auf mich einen sehr guten und kompetenten Eindruck. Innerhalb unseres Gespräches hegte ich die Hoffnung, dass alle Anwälte seine Denkweisen teilen würden.

 

Er erzählte mir, dass es bereits in Eutin eine ähnliche Version meiner Idee geben würde. Im Gesprächsverlauf stellte ich aber für mich fest, dass diese aber nicht konsequent und in dem Umfang durchgeführt würde, wie ich es mir vorstelle. Dieser Gedanke kann aber auch täuschen, da ich selbst aktuell nicht involviert bin. Ich denke daher, dass ich nächste Woche bei meinem Gespräch mit der Direktorin des Amtsgerichts Eutin, Frau Wege, hinzufügendes erfahren werde.

 

Hier soll es aber erstmal um den Petitionsgedanken selbst gehen.

 

Wichtige Fragen betreffend dieser Idee fasste ich nach unserem Gespräch zusammen und schickte sie Herrn Deuster per Mail, um seine Erlaubnis zubekommen sie hier zu veröffentlichen.

 

Frage: Herr Deuster, können Sie mir den Grund nennen, weshalb das Cochemer Modell aktuell nicht in den deutschen Familiengerichten flächendeckend umgesetzt/eingeführt wird?

 

Antwort:Da das Cochemer Modell gesetzlich nicht verankert ist, besteht keine Verpflichtung es umzusetzen. Der hinter diesem Modell stehende Gedanke wird jedoch beim Amtsgericht Eutin seit einiger Zeit mit nach meinem dafürhalten sehr guten Ergebnissen praktiziert.

 

Frage: Was müsste Ihrer Meinung demnach passieren, bzw verändert werden, um es umsetzen zu können?

 

Antwort:Hier ist der Gesetzgeber gefragt. Für das Kindeswohl wäre es sicherlich wünschenswert. Aber solange der Gesetzgeber nicht handelt, muss man auf die Freiwilligkeit der Gerichte und aller anderen Beteiligten setzen, dieses für sich anzunehmen und umsetzen.

 

Da der Stand der Dinge ja nun mal so ist wie er ist, bin ich - wie Sie nunmehr erfahren haben - dabei, das Modell trotz allem in Eutin einführen zu wollen.

 

Sie haben mir erzählt, dass es bereits seit relativ kurzer Zeit gewisse Dinge/Vorhaben von Seiten des Gerichts und einiger beteiligten Stellen in Eutin gibt, welche daran gearbeitet haben und daran immer noch arbeiten. Das ist sehr lobenswert! Für mich klang dieses aber nicht konsequent genug. Daher bleibe ich dabei, dieses vorantreiben bzw mitwirken zu wollen.

 

Ich habe vor einiger Zeit das "Konzept zur Lübecker Praxis in gerichtlichen Sorge- und Umgangsverfahren" aus dem Jahr 2007 gelesen. Es lehnt sich an das Cochemer Modell an, ist aber meiner Meinung zu ungenau formuliert. Dennoch verfolgt es die Ziele, dass man die Eltern darin unterstützen möchte, eine einvernehmliche und von ihnen selbst innerlich tragbare Lösung zu finden. Es soll grundsätzlich die Elternverantwortung im Interesse der Kinder stärken.

 

Weiterhin sollen die beteiligten Rechtsanwälte versuchen, in den vorbereitenden Schriftsätzen und der mündlichen Anhörung eine Eskalation der Auseinandersetzung zu vermeiden und eine einvernehmliche Lösung des Konfliktes anstreben. Auch hier habe ich aber nach Recherche das Gefühl, dass nicht genug daran gearbeitet wird.

 

Hier ist deutlich zu machen, dass diese Grundsätze bereits im BGB verankert sind!

 

Ich stelle mir nun vor, dass zu gegebener Zeit in Eutin ein Arbeitskreis gegründet wird, welcher die Einführung des Cochemer Modells in Eutin begleitet. Es wird - speziell für Eutin - den Namen "Neue Wege" erhalten und für die Öffentlichkeit einsehbar bearbeitet werden. Es wird eine Homepage erhalten, in welcher der Weg der Einführung des Modells beschrieben wird. Es soll eine Art Vorreiterstellung erhalten und meiner Petition zur verpflichtenden Einführung des Modells in Deutschland einen Anschub geben. Daher erwarte ich die Beteiligung/Mitarbeit von allen möglichen Institutionen/Kanzleien - zugunsten unser aller Kinder!

 

Ich selbst habe vor, alle Anwaltskanzleien - vorerst - in Eutin anzuschreiben und Ihnen ein Konzept vorzulegen, welches dann in einer noch zu planenden gemeinsamen Sitzung mit Einbeziehung aller potentiell Beteiligten erörtert werden soll. Es soll Regeln beinhalten, welche sich an das Cochemer Modell anlehnen und zur Umsetzung auffordern.

Nun meine Frage dazu:

 

Frage: Ist es Ihrer Meinung nach möglich/realistisch, das Cochemer Modell auf einer sich selbst freiwillig verpflichtenden Ebene einzuführen?

 

Antwort:Ich glaube für einen bestimmten Kreis von Kolleginnen und Kollegen auf jeden Fall. Aber es werden nicht alle möglichen Beteiligten ins Boot geholt werden können. Letztlich orientiert sich diese Auffassung auch daran, dass nicht nur Gerichte, Jugendämter und Anwälte sondern auch die jeweiligen Parteien ein solches Verfahren befürworten müssen; ohne die Zustimmung der Partei (Kindeseltern) kann derzeit niemand zu dieser Vorgehensweise gezwungen werden.

 

Frage: Nachdem ich heute Abend mit dem Leiter der Beratungsstelle für Familien- und Lebensfragen und in der kommenden Woche mit der Direktorin des Amtsgerichts und gleich danach noch mit dem Leiter des Jugendamts Eutin ebenfalls mein Anliegen besprechen werde, ist mein weiterer Weg, dass ich dann also weitere Anwaltskanzleien "ins Boot" holen werde. Darf ich mit Ihrer Hilfe rechnen? Denn ich denke, dass es teilweise nötig sein wird, Überzeugungsarbeit zu leisten, bzw Interesse zu wecken. Und dafür könnte ich Ihre Stimme gebrauchen. Zumal dieser Weg (eine Privatperson möchte etwas einführen, was bisher nicht möglich zu sein schien) doch eher ungewöhnlich ist.

 

Antwort:Ich denke, dass in Eutin keine große Überzeugungsarbeit erforderlich ist, was Kollegen, das Familiengericht und das Jugendamt betrifft, da Ihre grundsätzliche Idee weitestgehend bereits in der Praxis umgesetzt wird; dennoch kann es nicht schaden, wenn alle Beteiligten sich immer wieder vor Augen führen, dass es derzeit aus psychologischer Sicht für die Entwicklung der Kinder wichtig ist, wenn Kontakt zu beiden Elternteilen besteht und dies die Entwicklung der Kinder fördert und das eben das Kindeswohl im Zentrum der Regelung stehen muss. In diesem Zusammenhang ist es sicher möglich, Ihnen bei Verständnisfragen beratend zur Seite zu stehen.

 

Vielen Dank Herr Rechtsanwalt Deuster für unser ausführliches Gespräch und die Beantwortung der vorerst wichtigsten Fragen. Ich freue mich auf eine künftige Zusammenarbeit. In welcher Ebene auch immer das sein wird!

 

♦ ♦ ♦ ♦ ♦

 

Um 17:30 Uhr hatte ich dann heute den Termin mit der psychologischen Beratungsstelle für Familien- und Lebensfragen in Eutin. Es ist eine von der evangelisch-lutherischen Kirche getragene Institution, welche unter anderem auch Mediationsgespräche in Zusammenarbeit mit den Gerichten anbietet.

 

Herr Wörner, der Leiter dieses Hauses, kennt mich schon seit etwa 5 Jahren.

 

Ihm hatte ich vorweg - wie auch der Direktorin des Amtsgerichts und dem Leiter des Jugendamts - Ausdrucke der Texte meiner Facebookseite und die Lübecker Nachrichten zukommen lassen.

 

Wir unterhielten uns insgesamt eineinhalb Stunden miteinander.

Herr Wörner konnte das Bestätigen, was mir auch Herr Deuster vorhin schon erzählte.

In Eutin wird schon seit einiger Zeit an der Optimierung von strittigen Fällen gearbeitet. Auch Gesprächsrunden mit diversen interessierten beteiligten Institutionen gibt es schon, bestätigte er.

Eutin ist auf einem guten Weg.

 

Das sind für mich heute ja neue Informationen gewesen, welche mein Vorhaben speziell in Eutin ein wenig in Frage stellen. Denn wenn es schon etwas gibt wofür ich stehe, was kann ich da noch mitmischen?

 

Herr Wörner schilderte mir heute die Arbeitsweisen der Beratungsstelle. Aufgrund der Individualität aller möglich denkbaren Vorgänge, wäre es schlichtweg zuviel, darüber hier zu berichten. Es würde der Sache auch nicht dienen. Tatsache ist jedenfalls, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Beratungsstelle einen äußerst schwierigen - und enorm wichtigen Job haben!

 

Unabhängig vom Gespräch heute, möchte ich natürlich mehr über die Vorgehensweisen in Eutin erfahren. Genauere Informationen darüber und vor allem über die rechtlichen Aspekte, werde ich in der kommenden Woche erhalten.

Ich denke dass das Gespräch mit Frau Wege vom Amtsgericht Eutin nächste Woche sehr informativ werden wird. Daher denke ich, dass ich von dem Gespräch heute nicht viel wiedergeben brauche. Die Inhalte in der kommenden Woche werden ähnlich oder gleich sein.

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Am 10.01.2015 online und am 11.01.2015 in der Printversion, erschien im gesamten Erscheinungsbereich der "Lübecker Nachrichten" ein Artikel über die Petition.

 


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Nun folgend weitere Inhalte der Facebookseite:

 

Dem Petitionsausschuss des deutschen Bundestages habe ich am 21.12.2014 folgende Petition eingereicht. Sie wird nun geprüft und in wenigen Wochen nach Einreichung veröffentlicht. Ich werde dann einen Link veröffentlichen, wodurch man dann dort hin gelangt. Hier kann man dann darüber diskutieren. Wie es genau damit dann weitergeht... kein Plan. Aber ich brauche eure Unterstützung! Bitte teilt diese Gruppe! Vielen Dank!

 

Wortlaut der Petition (500 Zeichen verfügbar)
Der dt. Bundestag möge beschließen, dass zum Wohle der Kinder, bei partnerschaftlichen Trennungen der Eltern, die Gerichte direkt am Anfang eines Konflikts in der rechtlichen und verpflichtenden Lage sind, die Eltern in Mediationsgespräche zu zwingen (nach Art des Cochemer Modells), mit der Konsequenz - dass bei Nichtbefolgung dieser Anweisung - die elterliche Sorge solange dem Jugendamt übertragen wird, bis die Eltern in der Lage sind, zugunsten ihrer Kinder wieder miteinander zu kommunizieren.

 

Begründung (3000 Zeichen verfügbar)
Das (zumeist) Väter ihr Sorgerecht "freiwillig abgeben müssen", oder es ihnen andernfalls entzogen wird - aufgrund z.B. mangelnder Kommunikation der Eltern miteinander -, ist vom Gesetzgeber so vorgesehen und leider regelmäßige Realität.
Zusätzlich zum verlorenen Sorgerecht ist es auch so, dass der Kontakt des Kindes/der Kinder zum entsorgten Elternteil durch Manipulationen der Kinder i.d.R. durch die Mutter sehr häufig abbricht.
Aktuell wird dieses von gesetzgebender Seite nicht durch Sanktionen verhindert werden können, da die rechtlichen Grundlagen dafür fehlen. Es ist auch schwer bis gar nicht möglich mitten in einem Konflikt zu intervenieren.
Ich möchte erreichen, dass nicht nur - wie aktuell leider nur möglich - die Symptome eines elterlichen Konflikts - i.d.R. erfolglos - versucht werden zu lindern, sondern das an die Ursachen dieses Streits gegangen wird und diese durch verpflichtende vermittelnde Gespräche versucht werden aufzuarbeiten und dadurch aufzulösen.
Es ist allgemein bekannt, dass Kinder im jugendlichen Alter häufig ihren seinerzeit verlorenen zweiten Elternteil kennenlernen möchten. Warum unterstützt man dann nicht gleich etwas, dass diesen Weg erst gar nicht nötig macht?
Weiterhin ist ebenfalls allgemein bekannt, dass die meisten trennungsbetroffenen Kinder im Laufe der Zeit psychische und soziale Probleme bekommen werden.
Kindern wird durch die mangelnde Fähigkeit oder gewollte Unfähigkeit eines Elternteils ihre eigene (Ex-)Partnerebene und Elternebene zu trennen, der andere Elternteil genommen. Dieses darf nicht sein! Und nur durch verpflichtende Mediationsgespräche kann erreicht werden, dass Missverständnisse beseitigt werden, dass Missstimmungen abgebaut werden und dass das Verantwortungsgefühl beider Elternteile wieder aufgebaut und gestärkt wird und letztendlich dadurch das Kind/die Kinder einen Elternteil nicht verlieren, bzw beide Elternteile behalten können.
Ich möchte bewirken, dass der Gesetzgeber den Gerichten mehr Handlungs- und Weisungskompetenzen zuspricht!
Wenn Eltern nicht in der Lage sind zugunsten Ihrer Kinder zu handeln, weil sie ihre Differenzen bezüglich der gescheiterten Partnerschaft nicht trennen können oder wollen, so muss eben eine höhere Instanz dieses Problem für sie lösen, bzw die Eltern mehr oder weniger zwingen können zu erlernen wie man sich zugunsten ihrer Kinder und deren Entwicklung verhält!
Kinder brauchen beide Eltern! Aber es müssen Eltern sein, die in der Lage sind Eltern sein zu können! Viel zu viele sind nicht in der Lage sich Eltern-& Kindgerecht zu verhalten. Ihnen muss geholfen werden!
Der Gesetzgeber und die Gerichte müssen weg gebracht werden von den althergebrachten Vorgehensweisen! Wenn man sich die Zahlen und Ergebnisse der bisherigen Trennungs- & Leidensgeschichten der Kinder und ihrer Eltern anschaut, ist es nicht zu verstehen, weshalb hier nicht schon längst eingeschritten wurde!
Viel zu häufig verlieren Kinder einen Elternteil! Helfen Sie den Schicksalsträgern!

 

Anregungen für die Forendiskussion
Es hilft nicht sich öffentlich über sein eigenes Schicksal zu äußern. Denn es ist nicht förderlich wenn man den Ex-Partner bzw die Ex-Partnerin in der Öffentlichkeit schlecht darstellt. Auch reicht es nicht aus, wenn man diversen Hilfevereinen beitritt, welche etwas erreichen wollen was man aber nicht oder kaum erreichen kann.
Man muss zuerst seinen eigenen Egoismus verdrängen. Man muss lernen etwas zu ertragen, was kaum zu ertragen ist. Man muss lernen lächelnd und mit reichender Hand auf den Ex-Partner bzw die Ex-Partnerin zuzugehen und dabei seinen inneren Hass nicht zu zeigen. Man muss kämpfen, zurückstecken und Dinge akzeptieren, welche man eigentlich nicht akzeptieren möchte. Aber nur so kommt man voran.
Und man muss fair bleiben, auch wenn man unfair behandelt wird.
Und vor allem muss man in die Zukunft denken. Man muss überlegen, welche Konsequenz sein eigenes Handeln hat.

Um eine Krankheit zu besiegen, muss man die Ursache bekämpfen, dann verschwinden auch die Symptome.

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Bevor die aktuelle Chronologie dieser Homepage beginnt, werden im Folgenden Kopien von Inhalten einer am 21.12.2014 erstellten Facebook-Seite aufgeführt. Die betreffende Facebook-Seite wurde nunmehr ersetzt durch eine dieser Seite angepasste Seite. 

Die jeweiligen Kommentare von Lesern werden hier nicht aufgeführt. Sie sind auf der ehemaligen Facebook-Seite zu finden.

 

Im Folgenden wird der "fixierte Beitrag" der seinerzeit erstellten Facebookseite aufgeführt. Dieser Beitrag, bzw die gesamte Facebookseite wurde erst am 01.01.2015 auf "öffentlich sichtbar" gestellt.

 

21.12.2014 - fixierter Beitrag

Es ist der Kampf um Rechte; mehr Rechte für gerichtliche Entscheidungsbefugnisse, welche dafür sorgen sollen, dass niemals mehr ein (meist) Vater seine Rechte verliert, nur weil die (meist) Mutter es so will!
Verweigerungshaltungen bezüglich der nach einer elterlichen Trennung zugunsten der Kinder erforderlichen Kommunikation der Eltern untereinander, führen in unserem Rechtsstaat viel zu häufig zu Sorgerechtsverlusten eines Elternteils und zu dadurch resultierenden jahrelangen Streitereien um die Kontaktaufrechterhaltung zu den gemeinsamen Kindern.
Es sind Streitereien, die es nur gibt, weil Eltern oder Elternteile sich in großen Teilen dumm verhalten.
Und der Gesetzgeber ist scheinbar nicht gewillt, über die bisherigen Vorgehensweisen dagegen nachzudenken und zu handeln!
Wenn Eltern sich trennen, so tun sie es untereinander. Nicht aber die Kinder dürfen in diese Trennung eingebunden werden. Kinder wurden seinerzeit von beiden sich liebenden Elternteilen "gemacht", und es gibt keinen rechtfertigenden Grund bei einer elterlichen Trennung, weshalb die Kinder einen Elternteil verlieren sollten! Ausgenommen sind hier selbstverständlich aktuelle Gewalttaten.
Aber leider ist es so, dass streitende Elternteile viel zu selten in der Lage sind, ihre Kinder nicht mit in diese Konflikte einzubeziehen. Stattdessen ist es mehr oder weniger üblich, dass Kinder als Waffe missbraucht werden, um den ehemals partnerschaftlichen Teil der Beziehung und jetzigen "Gegner" zu schaden.
Und hier beginnt mein Kampf!
Wenn Eltern nicht in der Lage sind, die gescheiterte Paarebene mit der zu Lebzeiten niemals beendet werden dürfenden Elternebene zu trennen, so muss der Gesetzgeber handeln! Doch leider sind Gerichte nicht dazu befugt, Eltern zu zwingen, sich in Gespräche unter Mediation zu begeben.
Und ich bin überzeugt davon, dass man Streitereien bei und nach einer Trennung nur am Anfang derer beilegen kann, wenn man miteinander die Konfliktthemen bespricht. Es macht keinen Sinn, vor Gericht von einer in die nächste Verhandlung zu gehen um irgendwelche Regelungen treffen zu wollen, welche dann doch wieder nur scheitern und zu einer weiteren Verhandlung führt, was sich dann immer weiter über Jahre fortsetzt.
Krankheiten muss man an der Ursache bekämpfen. Symptome kann man nur lindern.
Und aktuell ist es vom Gesetzgeber nur vorgesehen, durch gerichtliche und jugendamtliche Hilfe die diversen Symptome/Streitthemen zu behandeln, nicht aber deren Ursache.
Diese wiederum können Eltern - wenn sie denn gewillt sind - selbstständig mithilfe von Partnertherapeuten und Schlichtungsstellen bearbeiten.
Aber etwa 200000 Kinder in Deutschland wachsen ohne einen ihrer beiden Elternteile auf! Und das liegt einzig und alleine daran, dass deren Eltern nicht ihre Kinder als Mittelpunkt ihres eigenen Lebens sehen, sondern nur sich selbst!
Ich kämpfe somit dafür, dass diesen unfähigen Elternteilen der Gesetzgeber den richtigen Weg zeigt!
Ich kämpfe dafür, dass zugunsten der Kinder in elterlichen Trennungssituationen, die Eltern bei einem bereits vorhandenen oder aufkommenden Streit von Seiten der Gerichte - bei bekannt werden dessen - zu verpflichtenden Mediationsgesprächen geschickt werden! Ich kämpfe dafür, dass dieses unter Androhung des Sorgerechtsverlustes bei Nichtbefolgung verpflichtend ist!
Es mag hart klingen. Aber ist dieser Weg schlechter als der jetzige Zustand?
Mediationsgespräche in hochstrittigen Fällen führen zu wollen/sollen, scheint heutzutage für die Gerichte unvorstellbar. Die Erfahrung zeigt es, weil Elternteile sich verweigern. Das liegt aber einzig und allein daran, dass viel zu spät in eine Konfliktsituation eingegriffen wird und das die Gerichte gar nicht die Macht/Möglichkeit haben, etwas zu fordern/anzuordnen, was aktuell anderen Rechten gegenübersteht. Aber was ist mit den Rechten der Kinder? Die Kinder sollen doch eigentlich immer im Mittelpunkt stehen? So jedenfalls spricht man vor Gericht! Aber wirklich im Mittelpunkt würden sie nur stehen, wenn man dafür sorgen würde, dass sie ihre Eltern behalten dürfen! Denn Kinder lieben immer beide Eltern! Und aktuell verlieren 200000 Kinder einen Teil davon!