Wir sind eine Interessengemeinschaft von Müttern, Vätern, Großeltern und anderen Angehörigen, welche dafür eintreten bzw. sich engagieren, dass Kinder ihre Eltern aufgrund eines Trennungskonflikts nicht verlieren.

 

Viel zu häufig jedoch tritt dieser Zustand ein und das Kind erlebt ein lebenslang andauerndes Trauma, weil meist ein Elternteil aus Verletzungsgefühlen, Egoismus oder Krankheit durch Manipulation dafür sorgt, dass es den Kontakt zum anderen Elternteil abbrechen muss.

 

Das Kind selbst befindet sich in der Regel in einem inneren Gewissenskonflikt und kennt keinen anderen Ausweg als den Kontaktabbruch. Dem Kind darf hierbei niemals eine Schuldzuweisung zuteil werden!

 

Die in einem strittigen Trennungskonflikt beteiligten Professionen (Gerichte, Anwaltschaft, Jugendämter, Beratungsstellen, Sachverständige) sind oft nicht in der Lage oder nicht gewillt, sich auf die Interessen, Wünsche und Bedürfnisse der Kinder einzustellen.

Mangelnde oder nicht vorhandene pädagogische und psychologische Ausbildung der sogenannten Fachleute haben zur Folge, dass nach alten Mustern weiter verfahren wird und Entscheidungen zum Nachteil des Kindes getroffen werden.

 

Und dieses prangern wir an!

 

Wenn eine Mutter und/ oder ein Vater unfähig ist für das Kind zu denken und zu fühlen, und der Gesetzgeber dieses stellvertretend ebenfalls nicht macht oder kann, wer dann?

 

Einerseits sind wir nun eine Gruppe, welche sich in regelmäßigen Treffen als eine Art Selbsthilfegruppe versteht und dabei den anwesenden Mitgliedern dieser Gemeinschaft Tipps und Ratschläge vermittelt. Wir versuchen dabei den zumeist hochstreitigen Konfliktparteien einer gescheiterten Paar- und Elternbeziehung zu einem gemäßigten Weg miteinander zu ermuntern. 

 

Andererseits wollen wir durch Präsenz und Gespräche mit den involvierten Professionen versuchen, die Missstände in unserem Rechtssystem öffentlich zu machen.

Durch Öffentlichkeitsarbeit möchten wir erreichen, dass sie von ihrem meist eingefahrenen Weg ihrer Handlungsweisen abweichen und einen kindgerechten Weg einschreiten.

 

Auch bieten wir die Beistandschaft/Begleitung zu bestimmten Terminen beim Familiengericht, Jugendamt und Sachverständigen an.   

 

Wichtig ist darauf hinzuweisen, dass wir uns grundsätzlich nicht auf die Seite einer im Konflikt stehenden elterlichen Partei stellen.

Wir sehen die Kinder und ihre Bedürfnisse an erster Stelle. Und ein Grundbedürfnis ist für diese, die uneingeschränkte Liebe und Zuneigung ihrer beiden Elternteile, sowie der Zugang zu ihnen. 

Wir stehen dafür dass Kinder ihre Eltern im Idealfall zu gleichen zeitlichen Anteilen erleben können. Denn Kinder sollten für eine gute Entwicklung zu gleichen Teilen bei Mutter und Vater aufwachsen und mit ihnen einen Alltag gestalten dürfen.